POLIZEI

Technik-Fan scheitert zwei Mal am Gesetz

Ein Drohnenpilot hatte doppelt Pech. Erst wurde seine Drohne wegen Verstößen einkassiert. Dann – als er sie abholen wollte – trat er bei der Wahl seines Transportmittels erneut ins Fettnäpfchen.
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Wer eine Drohne steigen lassen möchte, sollte sich mit den entsprechenden Regeln auskennen (Symbolbild).
Wer eine Drohne steigen lassen möchte, sollte sich mit den entsprechenden Regeln auskennen (Symbolbild). Gian Ehrenzeller
Bad Doberan.

Nachdem ein 46-jähriger Drohnenpilot am Dienstag vergangene Woche seine Drohne über den Marktplatz in Bad Doberan aufsteigen ließ, wurde gegen ihn ein Bußgeldverfahren bei der Luftfahrtbehörde eingeleitet. Es sollten Verstöße gegen die Luftfahrtverordnung geprüft werden.

Denn die Drohne war nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet und war so schwer, dass der Pilot einen Kenntnisnachweis hätte erbringen müssen. Dieser lag jedoch nicht vor.

Hoverboards nicht erlaubt

Das Ergebnis der Prüfungen steht zwar noch aus, aber der 46-Jährige durfte seine Drohne schon wieder abholen. Als er dies am Freitagabend tun wollte, entstand ein neues Problem für den offensichtlich technikverliebten Mann. Denn er kam mit einem Hoverboard und die sind im öffentlichen Straßenverkehr verboten. Dazu ermittelt nun die Kripo in Bad Doberan.

Die Polizei rät: „Wer also coole Geräte wie Drohnen und Hoverboards nutzen möchte, der sollte sich vorher informieren und prüfen, ob und unter welchen Bedingungen dieses möglich ist.”

Einen Flyer des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur zur neuen Drohnenverordnung finden Sie hier.

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