LOCH BEI TRIBSEES

Testbetrieb der Info-Tafeln an A20-Umleitung läuft

Rund ein Jahr nach dem Einsturz der A20 sollen Hinweistafeln über Fahrzeiten auf den Umleitungsstrecken informieren. Eine steht an der B111 bei Züssow.
Anna-Christina Bytom Anna-Christina Bytom
Künftig sollen elektronische Hinweistafeln Autofahrern die Fahrzeiten auf den A20-Umleitungsstrecke anzeigen. Eine dieser Infotafeln steht bei Züssow an der B111.
Künftig sollen elektronische Hinweistafeln Autofahrern die Fahrzeiten auf den A20-Umleitungsstrecke anzeigen. Eine dieser Infotafeln steht bei Züssow an der B111. Tilo Wallrodt
Züssow.

An der Behelfsbrücke über das A20-Loch wird weiter gebaut, auf den Umleitungsstrecken staut sich weiter der Verkehr. Künftig sollen elektronische Hinweistafeln Autofahrern die Fahrzeiten dort anzeigen. Der Testbetrieb ist mittlerweile angelaufen. Eine dieser Infotafeln steht bei Züssow an der B111.

Ronald Normann, Abteilungsleiter im Landesamt für Straßenbau und Verkehr, hatte Ende August erklärt, dass die Feinjustierung der Tafeln rund vier Wochen in Anspruch nehmen werde. „Anfang Oktober sollen die Anzeigetafeln in den Regelbetrieb übergehen“, so Normann.

Insgesamt kostet das System knapp 950.000 Euro. Die Kosten werden vom Bund übernommen. Auch nach der Fertigstellung der Behelfsbrücke, die ursprünglich für den Spätsommer geplant war, mittlerweile aber auf das Jahresende verschoben wurde, soll das Hinweissystem weiter genutzt werden.

Ende September 2017 war die A20 bei Tribsees gesperrt worden. Das Verkehrsministerium hatte zunächst von einer kurzfristigen Sperrung wegen Straßenschäden gesprochen.

 

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Züssow

zur Homepage