Mutter Zola und Sohn Moyo beim ersten Geburtstag des Gorilla-Nachwuchses. Damals gab es für den kleinen Affen noch eine n
Mutter Zola und Sohn Moyo beim ersten Geburtstag des Gorilla-Nachwuchses. Damals gab es für den kleinen Affen noch eine neue Schaukel zum Festtag. Bernd Wüstneck
Zoo Rostock

Tod nach OP – Rostock verliert Gorilla-Junges

Die Geburt von Moyo und seiner Halbschwester vor zwei Jahren war eine Sensation im Rostocker Zoo. Ein langes Leben war dem Gorilla nicht vergönnt.
dpa
Rostock

Der zweijährige Gorillajunge Moyo ist in der Nacht auf Montag nach einer Operation gestorben. Das im Zoo Rostock geborene Jungtier habe an schweren Darmwandveränderungen gelitten, teilte der Zoo am Dienstag mit. „Die Gorillagruppe konnte am Montag Abschied vom kleinen Moyo nehmen. Auch das Zooteam ist traurig und bestürzt über den Tod des kleinen fröhlichen Gorillajungen“, sagte Zoodirektorin Antje Angeli.

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Jungtier hatte das Essen verweigert

Aufgefallen war die Erkrankung den Angaben zufolge bereits im März, als Moyo plötzlich das Essen verweigerte. Nach umfangreichen Untersuchungen wurde die Diagnose gestellt und Moyo in der vergangenen Woche in der Tierklinik Rostock am Darm operiert. Dem Zoo zufolge starb er trotz der Bemühungen aufgrund der Veränderungen im Darm und daraus folgenden Erkrankungen anderer Organe.

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Durch weitere histologische Untersuchungen will man weitere Klarheit über den Verlauf der letztlich tödlichen Erkrankung bekommen. Nach Moyos Tod leben im Zoo Rostock noch acht Gorillas in zwei Gruppen. Er und seine Halbschwester wurden 2020 geboren – es war der erste Gorilla-Nachwuchs im Rostocker Zoo.

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