Bei Ausflug ertrunken

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Tod von Siebenjährigem bei Tessin wohl ein Unglück

Der Tod eines siebenjährigen Jungen, der vor gut einem Monat bei einem Ferienlagerausflug nahe Tessin (Landkreis Rostock) ertrunken war, wird voraussichtlich keine strafrechtlichen Konsequenzen haben.
Der Tod eines siebenjährigen Jungen, der vor gut einem Monat bei einem Ferienlagerausflug nahe Tessin (Landkreis Rostock) ertrunken war, wird voraussichtlich keine strafrechtlichen Konsequenzen haben.

Anfang August starb ein Junge bei einem Ferienlagerausflug in Thelkow. Die Rostocker Staatsanwaltschaft prüfte, ob eine Aufsichtspflicht verletzt wurde.

Der Tod eines siebenjährigen Jungen, der vor gut einem Monat bei einem Ferienlagerausflug nahe Tessin (Landkreis Rostock) ertrunken war, wird voraussichtlich keine strafrechtlichen Konsequenzen haben. „Wir haben bisher keine Anzeichen dafür, dass eine Aufsichtspflicht in dem Lager verletzt wurde”, sagte ein Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft am Freitag. Es handele sich wohl um ein tragisches Unglück.

Der Junge war am 5. August mit seiner Ferienlagergruppe in einem kleinen See bei Thelkow Baden gegangen. Als die Gruppe mit etwa 40 Kindern am Nachmittag zurückkehrte, wurde der Siebenjährige vermisst. Taucher fanden seine Leiche einen Tag später im See.

Der Junge aus dem Kreis Nordwestmecklenburg konnte nach Angaben der Polizei nicht schwimmen. Er soll sich versteckt haben, als die Gruppe vom See wegging. Die Ermittlungen in dem Verfahren seien schon sehr weit, aber noch nicht ganz abgeschlossen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.