NOCH NICHT IDENTIFIZIERT

Toter von Rügens Steilküste war nur leicht bekleidet

Seit einer guten Woche versucht die Polizei herauszufinden, wer der Tote ist, dessen Leiche am Fuß der Kreidefelsen auf der Insel Rügen gefunden worden war. Jetzt gibt es erste Hinweise.
dpa
Die Kreidefelsen in der Nähe der Wissower Klinken an der Stubbenkammer auf der Insel Rügen. Ein Mann stürzte do
Die Kreidefelsen in der Nähe der Wissower Klinken an der Stubbenkammer auf der Insel Rügen. Ein Mann stürzte dort in den Tod (Archivbild). Kai Horstmann
Sassnitz.

Mehr als eine Woche nach dem Tod eines Mannes an der Steilküste von Rügen ist dessen Identität noch nicht bekannt. Wie die Staatsanwaltschaft Stralsund am Mittwoch auf Anfrage mitteilte, ist der Mann leicht bekleidet gewesen und hat keine Papiere bei sich gehabt.

Wegen der nicht angemessenen Bekleidung sei zunächst in Kliniken der Umgebung wie auf Rügen und in Stralsund nach einem Vermissten gesucht worden. Dort fehle niemand. Die Polizei weite die Vermisstensuche jetzt aus.

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Von der Kreideküste gestürzt

Das vollständige Obduktionsergebnis steht nach Angaben des Behördensprechers noch aus. Der Tod sei aber auf Verletzungen durch den Absturz zurückzuführen. Auf ein Fremdverschulden gebe es keine Hinweise. Ein toxikologisches Gutachten – etwa um zu klären, ob der Mann unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, liege nicht vor.

Der Mann war am 11. Februar am Fuß der Kreidefelsen auf Höhe der Wissower Klinken entdeckt worden. Er soll zwischen 50 und 60 Jahre alt sein.

Nach dem erneuten Leichenfund an der Steilküste Rügens, warnte Leiter des Nationalparkamts Jasmund auf Rügen davor, die ausgewiesenen Wanderwege in dem Schutzgebiet zu verlassen.

An Rügens Steilküste kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen.

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