BAUERNPROTESTE

▶ Traktor-Korsos rollen durch MV

Am Freitag demonstrierten erneut Landwirte mit Trecker-Konvois unter anderem auf der B106, B110, B105 und der B96. Das sorgte vielerorts für Verkehrsbehinderungen.
In mehreren Städten Mecklenburg-Vorpommerns ist am Freitagnachmittag die nächste Protestwelle der Bauern losgerollt.
In mehreren Städten Mecklenburg-Vorpommerns ist am Freitagnachmittag die nächste Protestwelle der Bauern losgerollt. Felix Gadewolz
In mehreren Städten Mecklenburg-Vorpommerns ist am Freitagnachmittag die nächste Protestwelle der Bauern losgerollt.
In mehreren Städten Mecklenburg-Vorpommerns ist am Freitagnachmittag die nächste Protestwelle der Bauern losgerollt. Felix Gadewolz
In mehreren Städten Mecklenburg-Vorpommerns ist am Freitagnachmittag die nächste Protestwelle der Bauern losgerollt.
In mehreren Städten Mecklenburg-Vorpommerns ist am Freitagnachmittag die nächste Protestwelle der Bauern losgerollt. Felix Gadewolz
In mehreren Städten Mecklenburg-Vorpommerns ist am Freitagnachmittag die nächste Protestwelle der Bauern losgerollt.
In mehreren Städten Mecklenburg-Vorpommerns ist am Freitagnachmittag die nächste Protestwelle der Bauern losgerollt. Felix Gadewolz
Schwerin.

In mehreren Städten Mecklenburg-Vorpommerns ist am Freitagnachmittag die nächste Protestwelle der Bauern losgerollt. Mit bundesweiten Traktor-Konvois wollen die Landwirte nach Angaben der Initiatoren ihren Forderungen nach fairen Erzeugerpreisen und der Rücknahme strenger Vorgaben etwa zu Arten- und Grundwasserschutz im Agrarpaket des Bundes Nachdruck verleihen. Bereits heute gebe es eine Vielzahl von Aktivitäten der Bauern für Tierwohl sowie Insekten- und Naturschutz. Sie seien auch bereit, weitere Maßnahmen umzusetzen, teilte die Initiative „Land schafft Verbindung” mit. Doch müsse die Politik Praktiker stärker einbeziehen, hieß es.

[Video]

Die Konvois im Nordosten starteten an vier Orten zu Rundkursen. Die Routen führen unter anderem über die B106 von Schwerin nach Wismar. Betroffen sind auch die B110 zwischen Rostock und Tessin, die B96 zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz sowie die B105 zwischen Stralsund und Greifswald sowie eine Reihe weiterer Straßen. In Schwerin starteten die Bauern laut Polizei mit mehr als 130 Traktoren den Korso. Zwischen Neustrelitz und Neubrandenburg waren 127 Traktoren unterwegs, zwischen Wismar und Schwerin 133. Mit weitreichenden Verkehrsbeeinträchtigungen sei bis in die Abendstunden zu rechnen, da die oft kilometerlangen Konvois nicht überholt werden könnten.

+++ Mehr Lesen: Bauernproteste legen am Freitag MV lahm – Das sind die Routen +++

Die Korsos waren jeweils mehrere Kilometer lang. Das befürchtete Verkehrschaos auf dem Neubrandenburger Friedrich-Engels-Ring blieb allerdings aus.

Der Initiative "Land schafft Verbindung" zufolge beteiligten sich landesweit etwa 600 Bauern mit ihren Traktoren an den Korsos. Die Verkehrs-Warnungen im Vorfeld kamen offenbar bei vielen Autofahrern an, die daraufhin Ausweichstrecken nutzen. Bis zum frühen Abend hielten sich laut Polizei die Rückstaus in Grenzen. Vereinzelt hätten sich Autoschlangen von bis zu einem Kilometer Länge gebildet.

 

Landes-Bauerpräsident Detlef Kurreck, dessen Verband zusammen mit der Bewegung "Land schafft Verbindung MV" die Korsos initiiert hatte, erneuerte seine Kritik an der Bundesregierung. "Wir sind mit den bisherigen Reaktionen der Politik auf die Bauernproteste nicht zufrieden. Im Gegenteil. Die Politik hat sich kaum auf die Angebote der Bauern zubewegt. Stattdessen wird auf Zeit gespielt", beklagte Kurreck.

Furcht vor sinkenden EU-Subventionen

Die Proteste hatten sich am Agrarpaket des Bundes entzündet. Kritik der Bauern gibt es insbesondere an der neuen Düngeverordnung. Wegen der vielerorts hohen Nitratbelastung des Trinkwassers soll das Ausbringen von Gülle und mineralischem Dünger eingeschränkt werden. Bauern fürchten Ertragsrückgänge und wehren sich dagegen. "Die Düngeverordnung und das Insektenschutzprogramm gehören auf den Prüfstand", forderte Kurreck und kündigte weitere Proteste an.

Nach den Worten des Bauernpräsidenten stehen die Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern für eine umweltgerechte und nachhaltige Landwirtschaft. "Doch die gibt es nicht zum Nulltarif. Landwirte sind Unternehmer. Sie arbeiten Tag für Tag mit hohem Einsatz und gehen große persönliche und wirtschaftliche Risiken ein", erklärte Kurreck. Die Landwirte seien bereit, auch zusätzliche Umweltleistungen zu erbringen. "Allerdings müssen diese von der Gesellschaft angemessen vergütet werden", betonte er. Allerdings befürchten die Bauern, dass die Agrarsubventionen der EU ab 2021 sinken.

Umweltverbände und Politiker werfen den Landwirten vor, bislang nur unzureichend auf die hohen Nitratwerte im Grundwasser reagiert zu haben und mit dem massiven Einsatz von Insektiziden dem Artensterben Vorschub zu leisten.

 

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Kommentare (5)

Das essen de rdeutschen wird zu 60 % durch die regierung auf vielfältige weise importiert. da braucht sich bauer gurke auch nicht aufregen, das man nicht von ihm kauft, denn er erzeugt bei seinen demoteilnahmen schadstoffe die der greta gar nicht gefallen, also finger weg von demobauernprodukte!

Der Sozialminister importiert dann das billige Zeug für die Tafel, der Bildungsminister die Buchstabensuppe, Landwirtschaftsminister die Eier, Familienminister die großen Pizzen, Verteidigungsminister die Einmannrationen und der Finanzminister den Kaviar für die Elite, oder wie stellen Sie sich das vor?
Auf vielfältige Weise heißt dann je nach Ressort mit Eselkarren, U-Boot, Vespa und Drohne?
Finger weg von den Drogen, denn die sind auf jeden Fall importiert!

Früher gabs die Müritzmilch heute nur noch ein Haufen von investoren, die nur an ihr Bestes denken.......

trinken wir immer noch Milch, statt Investoren.

euch gesehen macht weiter so !!!