UNFALL AUF RÜGEN

Transporter-Fahrer begeht Unfallflucht und täuscht Straftat vor

Alles begann damit, dass ein weißer Transporter gegen ein Verkehrsschild gefahren war und den Unfallort fluchtartig verließ. Was dann geschah, war fernsehreif.
Die Polizei musste sich mit einem merkwürdigen Unfall auf Rügen beschäftigen (Symbolbild).
Die Polizei musste sich mit einem merkwürdigen Unfall auf Rügen beschäftigen (Symbolbild). © chalabala.cz - stock.adobe.com
Samtens.

Wegen des Verdachts auf Unfallflucht und des Vortäuschens einer Straftat ermittelt die Kriminalpolizei gegen eine 36-jährigen Transporterfahrer. Wie die Polizei weiter mitgeteilt hat, habe eine Zeugin am Sonnabendvormittag beobachtet, dass ein weißer Transporter aus dem Landkreis Oder-Spree auf der L 30 hinter Samtens von der Straße abgekommen und gegen ein Verkehrsschild gefahren sei. Der Fahrer sei daraufhin abgehauen, obwohl das Verkehrszeichen beschädigt wurde. Kurz vor Mittag hat dann laut Polizei ein 36-Jähriger einen Unfall gemeldet. Dabei sei nach seinen Aussagen ein Fahrzeug gegen seinen weißen Transporter in Samtens gefahren und es habe sich im Anschluss davongemacht, hieß es.

Teile des Transporters an der L 30 gefunden

Die Polizei habe schließlich festgestellt, dass der Transporter genau das Nummernschild hatte, das zuvor gemeldet worden war, als ein Transporter gegen das Schild gekracht war. Der Mann sei aber bei seiner Schilderung geblieben, dass die Schäden an dem Wagen von einem anderen Fahrzeug verursacht worden waren. Ermittlungen konnten dies jedoch nicht bestätigten, dafür aber passten die Spuren am Transporter mit denen am Schild zusammen. Außerdem waren an der L 30 noch Teile des Transporters gefunden worden. Der Sachschaden wird von der Polizei mit 2700 Euro angegeben.

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