STILLARBEIT

Über 35.000 Vertretungsstunden an Schulen in MV

Im Halbjahr 2018/2019 gab es an Schulen in MV über 15 Prozent mehr Vertretungsstunden mit Stillarbeit als im Vorjahr. Die Linke fordert Maßnahmen gegen den Unterrichtsausfall.
dpa
Die Linksfraktion fordert unter anderem Arbeitszeitkonten für Lehrer.
Die Linksfraktion fordert unter anderem Arbeitszeitkonten für Lehrer. Caroline Seidel
Hamburg.

Um Unterrichtsausfall in Mecklenburg-Vorpommern zu verhindern, fordert die Linksfraktion ein Vertretungsbudget für jede Schule und Arbeitszeitkonten für Lehrer. Im Schulhalbjahr 2018/2019 habe es an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen mehr als 35000 Vertretungsstunden gegeben, in denen die Schüler „still” beschäftigt wurden, anstatt Unterricht zu bekommen, sagte die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg am Dienstag. Das seien über 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

Stillbeschäftigung sei jedoch kein Unterricht, sondern Ausfall, kritisierte Oldenburg. „Die Landesregierung muss doch merken, dass sich Unterrichtsausfall nicht durch Zauberhand verringern lässt.” Sie fordert ein Vertretungsbudget für jede Schule und die Einrichtung von Arbeitszeitkonten für die Lehrer. Dadurch werde sichergestellt, dass jede geleistete Stunde auch vergütet werde

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