Ein Syrer wurde falsch verdächtigt.
Ein Syrer wurde falsch verdächtigt.
Vorfall in Arztpraxis

Überfall in Güstrow – Syrer falsch verdächtigt

Am Montag soll ein 30-Jähriger eine Mitarbeiterin einer Arztpraxis mit einem Messer bedroht haben und mit Geld und Medikamenten geflohen sein. Doch der Mann hat ein Alibi.
Güstrow

In Güstrow soll am Montag ein 30 Jahre alter Syrer eine Mitarbeiterin einer Arztpraxis mit einem Messer bedroht und mit mehreren hundert Euro und Medikamenten geflohen sein. Am Dienstag stellte sich heraus: Das stimmt wohl so nicht. Der Syrer sei befragt worden, teilte die Polizei am Nachmittag mit. Er sagte demnach aus, dass er die Frau nicht überfallen hat. Er sei am Montagvormittag mit dem Zug von Hamburg nach Rostock gefahren.

Zur Überprüfung dieses Alibis wertete die Bundespolizei Kameras am Rostocker Hauptbahnhof ausund konnte die Angaben des Beschuldigten bestätigen. Nun stehen die Ermittler vor der Frage: „Wer war es dann?” Mit der Bestätigung des Alibis beurteilten die Ermittler erneut dieAngaben der 25-jährigen Mitarbeiterin der Arztpraxis. Ermittlungen im Umfeld deckten die falsche Verdächtigung der Frau auf. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die 25-Jährige äußert sich dazu nicht. Der 30-Jährige war zu Unrecht einer Straftat beschuldigt und wurde entlassen.

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