KAMPFFLUGZEUGE

Überschall-Knall lässt Scheiben in MV klirren

Vier Eurofighter durchbrachen am Freitagmorgen gleichzeitig die Schallmauer im Luftraum über dem Nordosten. Das sorgte für ordentlich Lärm.
Beim Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff” in Laage startet ein Eurofighter der Waffenschule Luftwaffe f&
Beim Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff” in Laage startet ein Eurofighter der Waffenschule Luftwaffe für eine Übung. Am Freitag erreichten die Maschinen wieder Überschallgeschwindigkeit. Bernd Wüstneck
Neubrandenburg ·

Eine gewaltige Druckwelle ließ am Freitagmorgen den Raum Neubrandenburg, die Feldberger Seenlandschaft und andere Regionen Mecklenburg-Vorpommerns und Nordbrandenburgs erzittern. Wieder waren die Eurofighter von der Luftwaffenschule Laage in der Luft. Die Piloten trainierten erneut Überschallflüge. Daher der explosionsartige Knall.

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Es handelte sich um vier Kampfflugzeuge der Bundeswehr. Sie flogen innerhalb der sogenannten Military Variable Profile Area, einem genau definierten militärischen Luftraum über dem Nordosten Deutschlands. „Dabei erreichten um 9.55 Uhr alle vier Luftfahrzeuge kurzzeitig Schallgeschwindigkeit. Die Höchstgeschwindigkeit betrug dabei 1.664 Kilometer pro Stunde in einer Höhe von rund 12.466 Metern”, erklärte Kai M. Stobbe, Sprecher des Luftfahrtamtes der Bundeswehr.

Eurofighter heben wieder regelmäßig ab

Die Military Variable Profile Area, kurz MVPA, sei das einzige militärische Flugübungsgebiet dieses Typs in Deutschland. Es bestehe aus 15 einzeln buchbaren Teilgebieten.

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Die Piloten haben die ganze Woche über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg geübt. Überschallgeschwindigkeit erreichten sie nur am Freitag. Seit Ende April heben die Eurofighter aus Laage wieder regelmäßig ab.

 

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Kommentare (16)

Das ist eine Lüge. Jeder, der im Bereich Godendorf wohnt, kann bestätigen, dass die tatsächliche Höhe 200 Meter nicht überschritten hat. Für wie dumm hält man uns Bürger eigentlich?

😆 Also ich weiß ja nicht, was da bei Ihnen in einer Höhe von 200 m herumgeflogen ist, aber Kampfflugzeuge waren das bestimmt nicht.

Im Tiefflug über Land wird aus Prinzip mit Unterschall geflogen. Das hat auch einen physikalisch/technisch einfachen Grund. Die Maschine beginnt zu virbrieren und mit dem Heck durchzupendeln, weil der Boden und besonders die Objekte darauf die Luftverdrängung stören. Sowas wird und wurde nicht zur Schulung geflogen, höchstens über Wasser. Wohnen Sie auf einem See?

"Die Höchstgeschwindigkeit betrug dabei 1.664 Kilometer pro Stunde in einer Höhe von rund 12.466 Metern”

Na, was denn nun: Montagmorgen oder Freitagmorgen? Ich schätze mal, hier war Freitagmorgen gemeint. Ich war zu der Zeit auch gerade draußen unterwegs und hab auch einen ganz schönen Schreck bekommen.

Ich finde die genauen Auskünfte der Bundeswehr diesmal ja ganz interessant, aber mal ehrlich, hat der Nordkurier die Absicht, künftig über jeden Überschallknall einen Artikel zu schreiben? 🤔

Egal wie hoch geflogen wird es ist unzumutbar für die hier lebenden Menschen. Demnächst werden dann auch Bomben über MV abgeworfen wenn man den Kriegstreibern sich nicht entgegenstellt. Mögen sie doch über der Ostsee oder in der Wüste üben wenn es ihnen Spass macht und nicht 200 m über dichtbesiedeltes Gebiet der Stadt Neubrandenburg wie Donnerstags, wo viele Menschen unterwegs sind! So sirht man wieder wie wertvoll unsere Menschen sind wenn die Bomber wieder einmal unkontrolliert abstürtzen.

Die Heide ist praktisch eine dünn besiedelte Steppenlandschaft oder Wiesenwüste. Oder von welcher Wüste in Deutschland schreiben Sie?

Und über der Ostsee wird auch geflogen aber etwas anderes geübt. Aber bis ich Ihnen das Wie und Warum erklärt habe wissen Sie selbst um den Unterschied einer Kreuzpeilung auf dem Wasser und dem Lasertracking einer mobilen Flak an Land.

Wie doof sind sie eigentlich? Mit der Wüste meine ich die Orte, wo sie auch den Feind im Ausland bisher bekämpft haben. Und im Übrigen hat Deutschland nur einen Feind - die USA! Und natürlich die Kriegstreiber selber unter sich....

Na dann bin ich wohl zu doof Ihren Geniestreich nicht erkannt, sondern als völkerrechtlich unmachbaren Unsinn eines Zivilisten beurteilt zu haben, der glaubt man könne in einer UN-Flugkontrollzone, die auch vom Russen überwacht wird einfach mal rumdüsen. Oh man.

Ein älterer Herr verstarb bereits an Herzversagen, durch den unregelmäßigen Überschallknall. Ich finde es nicht mehr lustig.

Wenn, und es sind ohnehin Fakenews, dann starb die Person an einer Herzkrankheit bzw. dem Krampf im Herzmuskel und nicht am Knall selbst. Hätten also auch Luftballons oder Böller sein können.

Auf Flugzeugträgern arbeiten tausende Menschen bei 140 DB+ und das ohne Todesfälle. Es liegt also wenn am Organismus, dass er den Schreck nicht verträgt und nicht an einem Knall. Aber wir können ja morgen alle auf Socken das Haus verlassen. Immer schön leise, pssscht.

Gegen 23 Uhr Neustrelitzer Straße immer die selben mit ihren getunten Autos Richtung Neustrelitz.

Erinnert gnadenlos an die Zeiten des kalten Krieges. Soldaten in den Gärten, endlose Panzerkolonnen auf den Straßen und die tieffliegenden Starfighter am Himmel. Wie sich die Dinge wiederholen, soweit ist es also schon wieder. Möchte ich nicht mehr erleben.

Spielten Krieg und wollten Macht! Das totale Aufrüsten ist doch der Wahnsinn! I

Früher wünschten wir uns, das dei Russen gingen, sie gingen, aber es kam noch schlimmer, mit dein eigenen Volksidioten! Versucht es doch mal mit richtiger Arbeit, aber dafür ist euer Hirn zu klein!

...Am Freitag Vormittag sind mir während des Knalls 2 Scheiben in der Gartenlaube gerissen!!! Und das ist nicht anfechtbar, denn ich stand gerade in der Laube als es passierte!!!