Gewitter in MV

Unwetter gehen in die nächste Runde

Nachdem es am Montag in Südwestdeutschland blitzte und donnerte, sollen die Gewitter am Dienstag nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ziehen. Meteorologen warnen und raten zur Vorsicht.
Über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sollen am Dienstag dunkle Wolken aufziehen. Der Wetterdienst kündigt Unw
Über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sollen am Dienstag dunkle Wolken aufziehen. Der Wetterdienst kündigt Unwetter an. Julian Stratenschulte
Neubrandenburg

Ab Dienstagnachmittag steht im Süden, aber auch in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg die nächste Unwetterrunde an. Schon am Montag tobten über Süddeutschland heftige Unwetter mit viel Regen, Hagel und Sturmböen. Auch am Dienstag kam es zu heftigen Unwettern - vor allem im Müritz-Bereich.

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Am Dienstag führt nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ein Tief über Frankreich und den Benelux-Staaten feuchtwarme Luft nach Mecklenburg-Vorpommern. Der DWD kündigt extreme Unwetter mit Starkregen und Sturm an.

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Es sei mit einzelnen heftigen Gewittern zu rechnen, die bis zu 30 Liter Regen pro Quadratmeter mit sich bringen. Auch Hagel und Sturmböen seien zu erwarten. In der Nacht zum Mittwoch sei teils gewittriger Starkregen nicht ausgeschlossen.

Auch der Mittwoch bleibt unruhig

Am Mittwoch ziehen von Südosten schauerartiger Regen und erneut Unwetter auf. Dabei können laut DWD sogar 40 Liter pro Quadratmeter herunterkommen. Einen Vorgeschmack hatte der Südwesten Deutschlands bereits am Montag erhalten.

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„Da kamen wieder heftige Regensummen zusammen. Ganze Monatsmengen kamen binnen ein bis zwei Stunden vom Himmel. Auch der Wind spielte eine große Rolle”, berichtet Dominik Jung vom Wetterprotal wetter.net. In Friedrichshafen (Baden-Württemberg) sei eine Böe mit 117 Kilometern pro Stunde gemessen worden. In Stuttgart habe der Sturm eine Spitzengeschwindigkeit von 107 km/h erreicht.

„Es sind richtig gefährliche Unwetter gewesen und es ist noch nicht vorbei, denn ab 16 Uhr bis in die Nacht zu Mittwoch geht es mit neuen Unwettern weiter. Der Schwerpunkt ist wieder die Region südlich der Mainlinie. Dort erwarten wir die heftigsten Entwicklungen. Daher heißt es heute am späten Nachmittag aufpassen beim Public Viewing. Dort kann das Wetter schnell gefährlich werden. Deswegen immer gut den Himmel im Blick behalten”, rät der Meteorologe.

Am Donnerstag lasse die Unwettergefahr dann etwas nach, es gebe aber weiterhin Gewitter. Neue Hitze sei aber in den kommenden Tagen erstmal nicht in Sicht. Die Höchstwerte blieben meist um 20 bis 25 Grad.

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