ZEHN VERLETZTE

Urlauberfamilie bei schwerem Verkehrsunfall verunglückt

Bei einem schwerem Verkehrsunfall auf der B105 nahe Ribnitz-Damgarten hat es zehn Verletzte gegeben – darunter eine Familie, Kleinkinder und eine schwangere Frau.
Der Opel war frontal in den Transporter gefahren.
Der Opel war frontal in den Transporter gefahren. Stefan Tretropp
Ribnitz-Damgarten ·

Auf der Bundesstraße 105 nahe Ribnitz-Damgarten hat sich am Sonntagabend ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignet. Bei einem frontalen Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen haben sich zehn Personen verletzt, mehrere davon schwer.

Wie die Polizei mitteilte, hatte sich das Unglück gegen 18.45 Uhr zugetragen. Ein VW-Transporter mit einer siebenköpfigen Urlauberfamilie aus dem sächsischen Erzgebirgskreis war auf der Bundesstraße 105 von Rostock kommend in Richtung Stralsund unterwegs.

Ihnen entgegen kam der Fahrer eines Opels, der kurz vor dem Unfall zum Überholen eines vor ihm fahrenden Wagens ansetzte. Offenbar übersah der Opelfahrer den Transporter im Gegenverkehr. So kam es zum frontalen Zusammenstoß zwischen diesen beiden Fahrzeugen. Der Wagen, der vom Opel überholt wurde, wurde durch umher fliegende Trümmerteile auch in den Unfall hineingezogen.

Vier Hubschrauber im Einsatz

Die sieben Personen in dem VW-Transporter, darunter der 22-jährige Fahrer und mehrere Kleinkinder und eine schwangere Frau, der Opelfahrer (28) und der Mann am Steuer des dritten Wagens erlitten allesamt Verletzungen. Von den insgesamt zehn Verletzten erlitten fünf schwere Verletzungen.

Neben zahlreichen Rettungswagen, Notärzten, einem leitenden Notarzt, der Feuerwehr und der Polizei kamen auch vier Hubschrauber zum Einsatz. Manche Verletzte mussten nach Rostock in den Schockraum der Uniklinik geflogen werden.

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Frau 45 Minuten im Transporter eingeklemmt

Eine Frau im Transporter war rund 45 Minuten in ihrem Wrack eingeklemmt und musste mit schwerem Gerät herausgeschnitten werden. Die Polizei sperrte die B 105 über fünf Stunden in beide Richtungen vollständig, der Verkehr wurde umgeleitet.

An den beiden kollidierten Fahrzeugen entstand laut Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden. Insgesamt belaufe sich der Sachschaden auf Rund 47.500 Euro.

Ermittlungen gegen Opelfahrer

Ein Gutachter der Dekra übernahm an der Unfallstelle erste Ermittlungen. Trümmerteile hatten sich über eine größere Fläche verteilt. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zum Hergang dieses schweren Unfalls aufgenommen und hat dabei insbesondere den Opelfahrer im Blick, dessen Führerschein beschlagnahmt wurde. Gegen ihn wird laut Polizei wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

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