Nach Busunglück
Ursachensuche für Reisebus-Unfall auf A19

In dem Flixbus, der von Stockholm nach Berlin unterwegs war, hatten 63 Passagiere aus 22 Ländern und zwei Fahrer gesessen.
In dem Flixbus, der von Stockholm nach Berlin unterwegs war, hatten 63 Passagiere aus 22 Ländern und zwei Fahrer gesessen.
Bernd Wüstneck

Alkohol war laut Polizei bei dem Busunfall auf der A19 nicht im Spiel. Auch die Ruhezeiten wurden von den Fahrern eingehalten, versichert Flixbus.

Nach dem Unfall eines Reisebusses auf der A19 suchen die Ermittler weiter nach der Ursache. Die Polizeiinspektion Güstrow wird von Montag an die Ermittlungen übernehmen, wie die Polizei in Rostock am Samstag mitteilte. Der Bus war am Freitag bei Linstow in Fahrtrichtung Berlin in den Straßengraben gekippt. 16 Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

Alkohol war laut Polizei nicht im Spiel. Das Münchner Unternehmen Flixbus teilte mit, dass die Lenk- und Ruhezeiten der beiden Busfahrer eingehalten worden seien. „An Spekulationen über die Unfallursache wollen wir uns nicht beteiligen”, sagte eine Flixbus-Sprecherin am Sonntag.

Man werde eng mit den Behörden zusammenarbeiten und stehe mit den Passagieren in Kontakt. Wie es den Verletzten geht, konnte die Polizei in Rostock nicht sagen. „Dazu haben wir keine Informationen bekommen”, sagte ein Sprecher.

Fahrgäste aus 22 Nationen an Bord

In dem Flixbus, der von Stockholm nach Berlin unterwegs war, hatten 63 Passagiere aus 22 Ländern und zwei Fahrer gesessen. Das Fahrzeug, das einem regionalen Busunternehmen in Tschechien gehört, wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen und nach Berlin transportiert. Das am Unfallort verbliebene Gepäck wurde von der Firma Flixbus nach Berlin gefahren.

Die Besitzer sollen sich an die Hotline von Flixbus wenden. „Einige wollten es in Berlin abholen, andere haben andere Wünsche, wo wir das Gepäck hinsenden”, sagte die Unternehmens-Sprecherin. Nicht alle habe man bisher erreichen können.