HALLOWEEN

US-Botschaft schmückt sich mit MVs größtem Kürbis

Die Reise von Mecklenburg-Vorpommerns dickstem Kürbis nach Berlin blieb nicht unbemerkt. Er wurde zum Instagram-Helden. Dabei war seine Mutterpflanze noch viel schwerer.
Schon die Fahrt nach Berlin war für Finster und Schubert ein Erlebnis.
Schon die Fahrt nach Berlin war für Finster und Schubert ein Erlebnis. Nonstopnews Müritz
Nach den Sprengstoffproben kam ein Gabelstapler und brachte den Kürbis auf das Gelände der Botschaft.
Nach den Sprengstoffproben kam ein Gabelstapler und brachte den Kürbis auf das Gelände der Botschaft. Nonstopnews Müritz
Berlin.

Für Mirko Finster (44) aus Röbel und Felix Schubert (36) aus Solzow war es gestern ein aufregender Tag. Aufmerksam geworden durch die bundesweite Berichterstattung über den wohl größten Kürbis Mecklenburg-Vorpommerns darf dieser nun exklusiv auf dem US-Botschaftsgelände in Berlin stehen. Am Donnerstag findet auf dem Gelände der Botschaft am Pariser Platz, direkt vor dem Brandenburger Tor, eine große Halloweenparty statt.

Schon die Fahrt nach Berlin war für Finster und Schubert ein Erlebnis. „Wir wurden ständig überholt und dabei fotografiert und gefilmt“, sagte Schubert. Angekommen an der Botschaft wurden sie sofort kontrolliert. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes nahmen Sprengstoffproben und untersuchten den knapp 250 Kilogramm schweren Kürbis. „Nach einiger Zeit kam dann ein Gabelstapler und brachte den Kürbis dann auf das Gelände. Alle haben gestaunt weil sie so einen riesigen Kürbis noch nie live gesehen haben“, so Mirko Finster.

Der Kürbis geht viral

Auf Plattformen wie Instagram und Facebook wurde der Kürbis, der mittlerweile auf der Treppe der Botschafter-Residenz steht, unzählige Male geklickt. „Wie schaut es mit Eurer Halloween-Deko aus? Dieser 240 Kilogramm Kürbis, bekannt aus Funk und Fernsehen, kam aus Mecklenburg zu uns“, schreibt die US-Botschaft auf Facebook. Nun soll der Kürbis noch bearbeitet werden, weiß Felix Schubert. „Er hat einen tollen Platz bekommen. Wir sind gespannt darauf, wie der Kürbis am Ende aussehen wird.“

Für die US-Botschaft ist der Kürbis aus Röbel ein ganz besonderes Geschenk. Denn der Samen der Sorte „Atlantic Giant“ stammt nämlich ursprünglich aus den USA. Die Mutterpflanze brachte seinerseits rund 700 Kilogramm auf die Waage. In den letzten Wochen räumte Mirko Finster, zusammen mit seinem Sohn Fiete, diverse Preise ab. Auch in Waren erzielte der Mega-Kürbis den 1. Platz. Im nächsten Jahr will Mirko Finster übrigens wieder Kürbisse züchten.

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Kommentare (2)

die Amis haben die Kürbisse vorher geröntgt. Sind sehr misstrauisch. Wegen Sprengstoff und so.

Was geschah mit der "Sprengstoffprobe" nach der Entnahme?