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Usedom könnte dauerhaftes Domizil für Miss-Wahl werden

Die Schönste der Schönen soll zukünftig auf der Insel Usedom zur Miss Deutschland gekürt werden.
Die Schönste der Schönen soll zukünftig auf der Insel Usedom zur Miss Deutschland gekürt werden.
Nicolas Armer

Sonneninsel wird Usedom auch genannt, nun könnte der Titel Schönheitsinsel noch dazu kommen. Zumindest, wenn es nach dem Organisator der Wahlen zur Miss Deutschland geht.

Die Insel Usedom könnte dauerhafter Austragungsort für die Wahl zur Miss Deutschland werden. Entsprechende Pläne erläuterte Detlef Tursies, Geschäftsführer der Miss Germany Organisation (MGO) im Gespräch mit dem Nordkurier. „Die schönste Frau Deutschlands wird auf Usedom gewählt, das könnte ein fester Bestandteil im Terminkalender werden“, sagte Tursies am Donnerstag. Damit ging er über die am Mittwoch geäußerten Pläne hinaus, die Wahl zur Miss Deutschland in diesem Jahr möglicherweise auf Usedom stattfinden zu lassen.

Tursies zeigte sich begeistert von den Vorzügen Usedoms für eine Veranstaltung wie die Wahl zur Miss Deutschland. „Die Insel bietet eine perfekte Location, man kann tolle Aufnahmen machen und es gibt viele Möglichkeiten, die ich mir vorstellen kann“, so Tursies. An die im Jahr 2011 in Heringsdorf abgehaltene Wahl zum Top Model of the World habe er ausschließlich positive Erinnerungen. „Warum sollten wir also nicht wieder an diesen Ort zurückkehren?“, fragt Tursies. Für die Insel selbst dürfte sich die Miss-Wahl ebenfalls lohnen. Schließlich haben die Kandidatinnen nicht nur zahlreiche Angehörige im Schlepptau, sondern auch einen großen Tross von Medienvertretern und Prominenten. „Das dürfte eine Win-Win-Situation werden“, sagte Detlef Tursies.

Rahmenbedingungen müssen abgeklärt werden

Von den Plänen des Düsseldorfer Unternehmers angetan zeigte sich mit Dörthe Hausmann die Geschäftsführerin der Usedom Tourismus GmbH (UTG). „Sicher wäre das eine tolle Veranstaltung, allein schon wegen der hohen Prominenzdichte.“ Sie verwies auf die große Konkurrenz im Buhlen um die Miss-Wahl und machte darauf aufmerksam, dass die UTG nicht als Veranstalter auftreten könne. „Deshalb habe ich alle Kurdirektionen angeschrieben. Sie müssen nun über die Ausrichtung der Miss-Wahl beraten“, so Hausmann.

Lars Petersen, Bürgermeister von Heringsdorf, bestätigte den Eingang des Schreibens und erklärte, dass Beratungen über die Austragung der Miss-Wahlen in seinem Ort aufgenommen würden. „Wir müssen die Rahmenbedingungen abklären und die nächsten Tage abwarten“, so Petersen. Spielräume seien vorhanden, auch wenn die Planungen für das laufende Jahr eigentlich schon abgeschlossen sind. Ohne Unterstützung durch Hotels und Unternehmen gehe aber nichts.