WACHMANN VERLETZT

Verdacht auf Brandstiftung in Flüchtlingsunterkunft

In der Flüchtlingsunterkunft in Horst bei Boizenburg hat es gebrannt. Ein Wachmann löschte das Feuer und wurde dabei verletzt. Die Polizei vermutet Brandstiftung.
Das Feuer in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Horst bei Boizenburg wurde wohl gelegt (Archivbild).
Das Feuer in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Horst bei Boizenburg wurde wohl gelegt (Archivbild). Jens Büttner
Boizenburg ·

Nach einem Feuer in einem Wohngebäude der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Horst bei Boizenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Wie ein Polizeisprecher mitteilte, hatte ein Wachmann kurz nach Mitternacht am Montag im Innern des zweistöckigen Wohngebäudes eine brennende Plastikfolie an einer Zwischentür entdeckt. Zuvor hatte der Feueralarm ausgelöst. Der Wachmann dämmte das Feuer mit einem Feuerlöscher ein, erlitt aber aufgrund des starken Qualms eine leichte Rauchvergiftungen, die ambulant behandelt wurden.

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Brandstiftung vermutet

Die Bewohner mussten das Haus zeitweise verlassen, konnten laut Polizei aber später wieder in ihre Zimmer. Sie blieben alle unverletzt. Die Plastikfolie hatte dazu gedient, ein kaputtes Fenster in der Tür abzudichten. Der Schaden wurde durch das schnelle Eingreifen mit 200 Euro angegeben.

Die genaue Brandursache ist derzeit noch nicht geklärt, von der Polizei wird aber Brandstiftung vermutet. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dazu dauern noch an.

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Kommentare (8)

Griechenland hat gewarnt, Österreich hat gewarnt, bei uns hat wieder keiner gehört. Um sich für den Wahlkampf zu rüsten ist unseren Politikern jedes Mittel recht. Auch in Griechenland brannte heute wieder eine Unterkunft. Dazu kommt, dass ja selbst unsere Polizisten massiv bespitzelt werden und der Zustand der Sicherheit im Land immer bedrohlicher wird. Man sollte deswegen solche Vorfälle auf keinen Fall klein reden.

Immer nur meckern und motzen ist auch nicht die Lösung!

Man soll handeln, die Lösung überarbeiten, und andere Varianten einsetzten

Ein schönes Deutschland, bald kann jeder machen was er will, wenn die Unterkunft, ein nicht gefällt, wird sie angesteckt, es gibt ja auch noch schöne Wettertage im Herbst, da kann man auch im freien aushalten, für die Neubürger..

Ich schlage eine Heimreise vor, undankbare Neubürger, können wir nicht gebrauchen, dass hat nichts mit motzen, und meckern zu tun, sondern mit Anstand, aber woher soll der kommen

gute Politik - starkes Land - - in einem mittelprächtigem Entwicklungsland könnte es nicht besser laufen

... der EU ist soweit weg wie die Entfernung zwischen Erde und Mond. Insoweit wird es keine EU - Regelung geben. Auch wenn deutsche Politiker gerne davon reden. Wer das Dach, das ihm vor Regen usw. schützt, ansteckt, die Hand die ihn füttert,ausschlägt, kann gerne in sein Heimatland zurück gehen. An unsere Spielregeln müssen sich alle halten. O-Ton Julia Glöckner.

Alle Geflüchteten über einen Kamm zu scheren, ist falsch! Ja es ist nicht in Ordnung, über eine Straftat auf sich aufmerksam machen zu wollen. Aber die hilfebedürftigen Migranten und die Hintergründe einer Flucht werden bei den Pauschalurteilen völlig vergessen. Krieg, Hunger und Elend sind Realität!