HAFTANTRAG GESTELLT

Verdächtiger schweigt nach Mord an Güstrower Rentnerin

Ein 43 Jahre alter Mann soll in Güstrow eine Rentnerin umgebracht haben. Der Bekannte der Familie, ein Asylbewerber aus der Ukraine, wurde kurz nach der Tat gefasst, schweigt nun aber.
dpa
Am frühen Donnerstagabend kam es in Güstrow im Landkreis Rostock zu einem Tötungsdelikt.
Am frühen Donnerstagabend kam es in Güstrow im Landkreis Rostock zu einem Tötungsdelikt. Stefan Tretropp
Es besteht dringender Tatverdacht gegen einen Osteuropäer.
Es besteht dringender Tatverdacht gegen einen Osteuropäer. Stefan Tretropp
Güstrow.

Eine 79-jährige Frau ist in Güstrow einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Als Tatverdächtiger sei ein 43 Jahre alter flüchtiger Bekannter der Familie festgenommen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag. Über den bereits gestellten Haftantrag müsse das Amtsgericht Güstrow entscheiden.

Der in Güstrow lebende Asylbewerber aus der Ukraine soll die Frau am Donnerstag erschlagen haben. Gegen ihn bestehe der dringende Tatverdacht des Totschlags. Sein Motiv sei noch unklar. Anhaltspunkte für einen Einbruch gebe es bisher nicht.

Frau hatte schwere Kopfverletzungen

Die 79-Jährige war von ihrem Mann mit schweren Kopfverletzungen in ihrem Wohnhaus gefunden worden. Wiederbelebungsversuche von Rettungskräften blieben erfolglos. Der Beschuldigte schweige bisher zu den Vorwürfen.

Weitere Einzelheiten zu dem Tötungsdelikt, wie zu einer möglichen Tatwaffe, wollten die Behörden mit Rücksicht auf laufende Ermittlungen zunächst nicht mitteilen.

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