Augustins AfD-Mitgliedschaft war im Juli für nichtig erklärt worden.
Augustins AfD-Mitgliedschaft war im Juli für nichtig erklärt worden. Jens Büttner
NDP-Vergangenheit

Verhandlung zu AfD-Rauswurf von Augustin verschoben

Am Montag sollte über eine Klage von Dennis Augustin gegen seinen Ausschluss aus der AfD verhandelt werden. Das wurde nun verschoben.
dpa
Schwerin

Das Schiedsgericht der AfD in Mecklenburg-Vorpommern will bis Ende Oktober über die Rechtmäßigkeit des Rauswurfs des früheren Landesvorsitzenden Dennis Augustin entscheiden. Ursprünglich sollte die Verhandlung bereits am Montag stattfinden. Organisatorische Probleme hätten zu einer Verschiebung geführt, sagte Schiedsgerichtsmitglied Horst Förster der dpa.

Man werde das Verfahren aber definitiv vor dem Landesparteitag am 9. November abschließen, versicherte der AfD-Landtagsabgeordnete. Das ist wichtig, weil auf dem Parteitag ein neuer Landesvorstand gewählt werden soll.

Augustins AfD-Mitgliedschaft war im Juli für nichtig erklärt worden, da er eine frühere Mitgliedschaft bei den „Jungen Nationalisten”, der Jugendorganisation der rechtsextremen NPD, verschwiegen hatte. Dagegen klagte Augustin. Er war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

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