Krisenkonferenz gefordert

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Verkehrschaos auf Usedom spitzt sich zu

Die Unternehmer kritisieren, dass die südliche Zufahrt zur Insel Usedom über die Zecheriner Brücke dem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen ist.
Die Unternehmer kritisieren, dass die südliche Zufahrt zur Insel Usedom über die Zecheriner Brücke dem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen ist.
Stefan Sauer

Für Autofahrer und Touristen wird der Sommer auf der Insel Usedom hart: Es droht ein Verkehrschaos durch eine Flut an Baustellen. Jetzt schlagen Unternehmer Alarm.

Der Unternehmerverband Vorpommern fordert angesichts der sich zuspitzenden Verkehrssituation auf der Insel Usedom eine verkehrspolitische Konferenz mit Vertretern des Bundes und des Landes. Aktueller Anlass für die Forderung waren die traditionellen Wirtschaftsgespräche des Verbandes, bei denen Vertreter die Verkehrssituation als „chaotisch” bezeichnet hatten.

Generell wird der Sommer für Verkehrsteilnehmer in Mecklenburg-Vorpommern heiß. Vielerorts gibt es Planungen für Bauarbeiten, an vielen Straßen wird jetzt schon gearbeitet. Besonders Usedom wird ein heißes Pflaster, da dort die Bauarbeiten die ohnehin schon überlastete Verkehrsführung wohl endgültig zum Erliegen bringen wird. Vor Kurzem warnte bereits Peter Usemann, Bürgermeister des Osteseebades Zinnowitz, vor dem Verkehrschaos auf der Insel.

Kritisiert wurde jetzt von den Unternehmern, dass die südliche Zufahrt zur Insel über die Zecheriner Brücke dem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen und auch nicht geeignet sei, die zusätzlichen Fahrzeuge, die über den geplanten Swine-Tunnel kommen, aufzunehmen. Weiterer Kritikpunkt waren die Verzögerungen beim Bau der geplanten Umgehungsstraße Wolgast, der nördlichen Insel-Zufahrt.