GUTACHTEN

Verursacher von tödlichem A24-Unfall stand unter Drogen

Im März stürzte ein mit Schweinen beladener Lkw auf der A24 bei Wittenburg um. Ein weiterer Lkw und zwei Autos fuhren in die Unfallstelle, drei Menschen starben.
dpa
Der Fahrer des Viehtransporters, der im März einen Unfall mit drei Toten auf der Autobahn 24 verursacht hat, stand unter dem Einfluss von Drogen.
Der Fahrer des Viehtransporters, der im März einen Unfall mit drei Toten auf der Autobahn 24 verursacht hat, stand unter dem Einfluss von Drogen. Daniel Bockwoldt
Wittenburg.

Der Fahrer des Viehtransporters, der im März einen Unfall mit drei Toten auf der Autobahn 24 verursacht hat, stand unter dem Einfluss von Drogen. Das hat ein Gutachten inzwischen erwiesen, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Schwerin am Dienstag sagte. Es müsse aber noch geklärt werden, ob der Drogenkonsum die wirkliche Ursache für den schweren Unfall war.

Der mit jungen Schweinen beladene Lkw des 38-Jährigen war in der Nacht zum 8. März bei Wittenburg nahe Ludwigslust in Fahrtrichtung Berlin umgestürzt. Ein weiterer Lkw und zwei Autos fuhren in die unbeleuchtete Unfallstelle. Drei Menschen starben, zwei Menschen wurden verletzt.

Gegen den Fahrer wird wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung und der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Der Beschuldigte hatte angegeben, dass ihn eine Sturmböe in die Mittelleitplanke geschoben haben soll. Gutachter fanden allerdings auch beschädigte Leitplanken auf der rechten Autobahnseite. Dies könne dafür sprechen, dass der Viehtransporter vorher schon ins Schlingern gekommen war. Der Beschuldigte blieb unverletzt.

Getötet wurden der 64-jährige Fahrer des nachfolgenden Lkw sowie der 26 Jahre alte Fahrer und die 36-jährige Beifahrerin eines Autos. Die A24 war fast 15 Stunden komplett gesperrt. Der Schaden war auf rund 150.000 Euro geschätzt worden.

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