POLIZEI-APPELL ZUM HERENTAG

Verzichtet auf feucht-fröhliche Touren!

Für manche Männer ist Christi Himmelfahrt ein Anlass, mehr oder weniger betrunken durch die Gegend zu ziehen. In diesem Jahr werden sie das wegen der Corona-Pandemie aber unter genauerer Beobachtung der Polizei als in den Vorjahren machen.
dpa
Holger, Jochen und Co feiern Herrentag. (Archivbild aus dem vergangenen Jahr)
Holger, Jochen und Co feiern Herrentag. (Archivbild aus dem vergangenen Jahr) Tim Prahle
Neubrandenburg.

Der Vater- oder Herrentag wird für die Polizei und die zuständigen Ordnungsbehörden in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie zu einer besonderen Herausforderung. „Es werden deutlich mehr Polizisten eingesetzt, die vor allem an den touristischen Hotspots, aber auf auch dem Wasser darauf achten, dass die Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln eingehalten werden“, sagte der Sprecher der Wasserschutzpolizei, Robert Stahlberg. Er machte deutlich: „Verstöße werden geahndet!“ Da es kein generelles Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen gibt, appellierte er an die Vernunft der Menschen: „In diesem Jahr müssen wir alle auf feucht-fröhliche Touren mit dem Bollerwagen und vielen Freunden verzichten.“

Auch die Wasserschutzpolizei ist verstärkt im Einsatz, da auch auf dem Wasser an diesem Tag deutlich mehr los ist als sonst im Mai, wie Stahlberg sagte. Im Fokus der Kontrollen stünden neben der Gewährleistung der Sicherheit auch die Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit der Sportboot- und Schiffsführer. Auch werde auf das Einhalten des Abstandsgebots geachtet.

Fragen und Antworten: Wie können wir Herrentag feiern?

Es ist mit Rudelbildung zu rechnen

Die Sprecherin des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, Nicole Buchfink, hat Sorgen wegen des Trinkens von Alkohol in erheblichen Mengen. „Erfahrungsgemäß spielt der Alkoholisierungsgrad am Herrentag eine wichtige Rolle bei der Durchführung polizeilicher Maßnahmen.“ So stehe die Einhaltung des Abstandsgebots im Fokus der Beamten an den üblichen Hotspots von Vatertagsausflügen. Zu diesen Hotspots zählen beispielsweise der Marienplatz und das Südufer des Pfaffenteiches in Schwerin, in Wismar der Bürgerpark oder Warnemünde.

Das Innenministerium machte auf seiner Webseite klar: Gruppen feiernder Menschen sind sowohl auf öffentlichen Plätzen, in privaten Einrichtungen und in Wohnungen unzulässig. Zusätzlich gelte, dass der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine, mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes und den Personen eines weiteren Hausstandes gestattet ist.

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Kommentare (7)

Polizeibeamte müssen ihre Freizeit opfern,um die unsinnigen Anordnungen der Politik durchzusetzen. Es ist doch bezeichnend ,wie die Politik den Virus dazu benutzt,die Bevölkerung zu gängeln. Warum gehen die Politiker nicht einmal das Risiko ein und stellen für einige Zeit den vorigen Zustand wieder her um zu sehen,was dann passiert ? Aber dazu fehlt ihnen der Mut. Lieber lassen sie dafür die Wirtschaft den Bach runter gehen.

und es das macht - was will die Politik - ist sie schlau erkennt sie ganz schnell ihre Grenzen und hält ihr unehrliches Maul - auch Polizeibeamte haben das Recht auf Herrentag ladet sie mit ein -viel Spaß

Typisch, ihr braucht mich nicht belehren. Macht eure Arbeit vernünftig und gut ist.

Belehrung ist da schon notwendig. Wer brauchen ohne "zu" gebraucht, braucht brauchen gar nicht zu gebrauchen. Mich würde mal interessieren, was Sie eingeworfen haben, als Sie sich diesen Nick gegeben haben

Wieder im Hartbrand? Sie Grammatikklaus.

Wie lange müssen wir noch unzulässige Buße tun für die Bundes- und Landesregierungen, die im Januar und Februar 2020 dummes Zeug geredet und Schutzartikel nach China exportiert haben? Ich brauche keine ängstlichen Politiker, da es genügend Nachbarn und Zeitgenossen gibt, die auch ohne Angstpolitiker Angst haben. Ein gesunder Staat hat Politiker, die Hoffnung geben und Mut machen und nicht den sozialen und wirtschaftlichen Supergau herbeizaudern.

wie dilletantisch heute die Polizei nicht eine Verfolgungsjagd durch die Stadt für sich entscheiden konnte. Es besteht also noch Hoffnung, daß die deutsche Jugend dem kriminellen System die Maske herunterreißt.