Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) besuchte in den letzten Wochen ihrer Kanzlerschaft den Vogelpark Marlow. Die australischen Lo
Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) besuchte in den letzten Wochen ihrer Kanzlerschaft den Vogelpark Marlow. Die australischen Loris waren offenbar große Fans von ihr. Georg Wendt
Energiekrise

Vogelpark trennt sich von Tieren – das passiert mit Merkels Vögeln

Der Vogelpark Marlow muss sich wegen Energiesparmaßnahmen von einigen Tieren trennen. Zu den Vögeln, die einst Ex-Kanzlerin Merkel aus der Hand fraßen, gibt es eine klare Meinung.
dpa
Marlow

Die durch einen Besuch der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) berühmt gewordenen Lori-Papageien im Vogelpark Marlow werden nicht von Einsparmaßnahmen im Zusammenhang mit der Energiekrise betroffen sein. Sie müssen im Gegensatz zu anderen Vögeln die Einrichtung nicht verlassen.

Fünf Grad Celcius reichen vollkommen aus

„Um Gottes willen! Nein, nein, das sind die Lieblinge der Besucher”, sagte Vogelpark-Chef Matthias Haase. „Die haben einen großen Vorteil, die Burschen: Die sind relativ kälteunempfindlich. Wenn die fünf Grad plus haben, sind die voll zufrieden.” Von anderen Vögeln, die ohnehin hinter den Kulissen lebten, habe man sich hingegen getrennt. Zuvor hatte die „Ostsee-Zeitung” über die Sparmaßnahmen berichtet.

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Fotos von Merkels Besuch 2021 im Vogelpark Marlow in Mecklenburg-Vorpommern gingen um die ganze Welt. Ganze Schwärme der knallbunten Papageien umflatterten sie und fraßen ihr aus der Hand. Einer der australischen Loris landete sogar auf ihrem Kopf.

Trennung von Vögeln „ohne besondere Bedeutung”

Haase sagte, Energiesparen sei ohnehin immer ein Thema im Vogelpark. Die Gaskrise habe allerdings nochmals Anlass gegeben, etwa darüber nachzudenken, die Zahl der im Winter beheizten Vogelhäuser zu reduzieren und sich von Vögeln ohne besondere Bedeutung für Besucher oder den Artenschutz zu trennen. Ein paar Tiere seien bereits an andere Vogelparks oder private Halter gegangen. Man heize relativ viel mit Gas. Auch die Umrüstung auf Solarenergie und Infrarotheizungen seien Themen.

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