Zweite Fahrbahn droht abzusacken

Vollsperrung der A20 wohl nur noch eine Frage der Zeit

Das A20-Debakel nimmt kein Ende: Am Loch bei Tribsees bricht offenbar bald auch die Gegenfahrbahn weg. Spätestens dann wäre eine Vollsperrung unumgänglich.
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Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) inspiziert das Loch bei einem Pressetermin am 17. Oktober. Drei Tage später drohen weitere Teile der Fahrbahn abzusacken.
Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) inspiziert das Loch bei einem Pressetermin am 17. Oktober. Drei Tage später drohen weitere Teile der Fahrbahn abzusacken. Bernd Wüstneck
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Tribsees.

Eine Vollsperrung der abgesackten A20 bei Tribsees ist offenbar nur noch eine Frage der Zeit. Das berichtet der NDR unter Berufung auf Ronald Normann, Leiter der Abteilung Autobahn beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern. Weitere Teile der Fahrbahn drohten wegzubrechen.

Bisher klafft ein etwa 40 Meter langes Loch in der Fahrbahn in Richtung Lübeck, die Autobahn versackt im Moor. Vor wenigen Tagen war das Loch durchschnittlich rund zweieinhalb Meter tief. Dem Bericht zufolge sind es mittlerweile bis zu sechs Meter.

Fahrbahn in Richtung Stettin bricht wohl auch bald weg

Befahrbar ist derzeit nur noch eine Spur in Richtung Stettin. Wie Normann dem NDR erklärt hat, werde aber wohl auch dort bald die Fahrbahn wegbrechen. Eine Vollsperrung wäre spätestens dann unumgänglich. Der Baugrundgutachter, so Normann laut NDR, könne es nicht mehr lange vertreten, die Straße offen zu halten.

Wie Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) jüngst angekündigt hatte, dauert die Instandsetzung der A20 wohl Jahre. Die Umleitung indes sorgt bereits jetzt für Probleme. Die genauen Ursachen für das Absacken der Autobahn und die Schuldfrage sind nach wie vor unklar. 

Lesen Sie hier einen Kommentar zum A20-Debakel.

 

Kommentare (1)

die wissen wie man Autobahnen gut u d schnell baut !