„Paulischweine”

Vor Hansa-Spiel Banner und Schweinekopf an A24-Brücke gefunden

Die Polizei hat vor dem Hochrisikospiel von Hansa Rostock gegen St. Pauli an einer Brücke der A24 ein beleidigendes Transparent gefunden. Das war aber noch nicht alles.
Solche Bilder wird es am Sonntag nicht geben. Der FC Hansa Rostock hat auf sein Karten-Kontingent verzichtet (Archivbild).
Solche Bilder wird es am Sonntag nicht geben. Der FC Hansa Rostock hat auf sein Karten-Kontingent verzichtet (Archivbild). Bernd Wüstneck
Rostock

Vor der als Hochrisikospiel eingestuften Begegnung zwischen dem FC St. Pauli und dem FC Hansa Rostock am Sonntag in Hamburg hat die Autobahnpolizei Stolpe während einer Streife auf der A24 in Richtung Hamburg ein Transparent gefunden.

Es hing an einer Brücke zwischen der Raststätte Stolpe Nord und der Anschlussstelle Neustadt-Glewe. Auf dem 6 Meter x 1,5 Meter großem Transparent stand laut Polizei: „Paulischweine!!!”. Außerdem sei ein Schweinekopf an der Brücke befestigt worden.

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Das Plakat und der Kopf wurden umgehend entfernt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Hansa verzichtet auf Karten-Kontingent

Fußball-Zweitligist FC Hansa Rostock verzichtet am Sonntag beim FC. St. Pauli auf Fan-Unterstützung. Der Verein nimmt sein Karten-Kontingent nicht wahr. Als Grund wurde die im Hamburger Millerntor-Stadion geltende 2G-Regelung angegeben. Nach dieser dürfen nur geimpfte oder nachweislich genesene Menschen in die Arena.

St.-Pauli-Trainer Timo Schultz bedauert das Fernbleiben der Gästefans. „Ich freue mich grundsätzlich immer, wenn Gästefans im Stadion sind, weil das dazugehört. Das Aneinanderreiben der Fans spielt an solchen Spieltagen eine wichtige Rolle. Dass das seit eineinhalb Jahren nicht so richtig möglich ist, ist schon schade”, sagte der Coach. „Die Entscheidung der Rostocker gilt es aber zu respektieren und zu akzeptieren. Wir würden uns alle wünschen, dass es weder ein 2G noch ein 3G gibt, sondern dass ein Stück weit Normalität einkehrt. Das ist momentan leider noch nicht möglich”, sagte Schultz.

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Kommentare (8)

Das sind keine Fans sondern Randalierer. Entweder Abstieg bis in die Kreisklasse oder verboten. Ab ins Nirwana.

Was haben wir denn sonst hier noch, auf das wir stolz sein könnten. Auf die großen Kartoffeln vielleicht?!

Wenn Hansa das Einzige ist was ihnen zum Thema „Stolz“ einfällt, dann sollten Sie vielleicht mal an sich selbst arbeiten.
Und auch das Argument „Wirtschaft“, was im Zusammenhang mit dem Verein immer mal wieder angeführt wird, dürfte bei genauerem Nachrechnen wohl eher eine Milchmädchenrechnung sein.

wenn der Alkoholspiegel mal wieder über der Unterlippe angekommen ist.

... und derartige, von den sogenannten Fans, gezeigten Verhaltensweisen liegen meiner Meinung nach Welten.

Dafür, dass der mittlerweile strafrechtlich verurteilte und vom türkischen Verband lebenslang gesperrte ex-St.Pipi Spieler Deniz Naki der kompletten SÜD Tribüne im Rostocker Ostseestadion die Hälse aufschneiden wollte, ist ein "beleidigendes Banner" an einer Autobahnbrücke echt lächerlich.
Wer ist jetzt übrigens beleidigt ? Einzig und allein die Medien - der FC St. Pipi mit Sicherheit nicht.

das gleiche vor dem spiel wird durch die medien alles hochgespiel bla bla bla...
und wenn es welche an den pfirsich gibt mein gott gehört halt dazu wie schon in den 70 80 90ziger jahren

Woher will man wissen, das es Hansa Fans waren?