STAU, STRESS, WOHNUNGSNOT

Vorpommern will Berlins Probleme lösen

„Lasst uns Berlin größer denken“, sagen Bürgermeister aus Vorpommern und starten eine Initiative, um großstadtmüde Berliner aufs Land zu locken.
Andreas Becker Andreas Becker
Ist das wunderschöne Vorpommern die Lösung für die Probleme der gestressten Berliner?
Ist das wunderschöne Vorpommern die Lösung für die Probleme der gestressten Berliner? Jürgen Mladek
Stau und Hektik – das muss nicht sein, wenn man in Vorpommern lebt.
Stau und Hektik – das muss nicht sein, wenn man in Vorpommern lebt. Michael Kappeler
Greifswald.

Die Zahlen sind beeindruckend: 900 Quadratkilometer, mehr als 3,5 Millionen Einwohner – Berlin ist faszinierend, aber eng. 4000 Quadratkilometer und knapp 240.000 Einwohner – der Landkreis Vorpommern-Greifswald ist ebenfalls faszinierend und er hat viel Platz. Was so unterschiedlich klingt, kann vielleicht doch voneinander profitieren – denken 15 Bürgermeister aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald und blicken nach vorne.

Warum in Berlin nach einer bezahlbaren Wohnung suchen? Warum Stunden im Stau stehen? Warum schlechte Luft atmen? Warum Stress und Hektik? Die Antworten kennen Bürgermeister aus Städten wie Greifswald, Anklam, Pasewalk, Torgelow oder Ueckermünde sowie Landrat Michael Sack (CDU): „Vorpommern kann die Probleme Berlins lösen. Wir können gemeinsam einen produktiven und kreativen Lebensraum entwickeln, der von Berlin bis zur Ostsee reicht und eine der spannendsten Herausforderungen unserer Zeit mutig und entschlossen annimmt, die lebenswerte Balance zwischen urbanen Zentren und ländlichen Räumen.“

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Patrick Dahlemann (SPD), Vorpommern-Staatssekretär in der MV-Landesregierung, unterstützt die Initiative des Landkreises und die Erklärung der Bürgermeister: „Wir haben die einmalige Chance, die Wachstumsimpulse aus der beeindruckenden Dynamik Stettins mit der noch weitaus größeren Dynamik Berlins zu vereinen, weil wir genau in der Mitte beider liegen. Berlin, die Gründerhauptstadt Europas und einer der wichtigsten Hightech-, Wissenschafts- und Innovationsstandorte des Kontinents ist unser Nachbar.“

Leben, wo andere Urlaub machen

Auch Dahlemanns Chefin, MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), findet Gefallen an einem Zusammenrücken mit der Hauptstadt: „Bei uns kann man da leben und arbeiten, wo andere Urlaub machen. Um die infrastrukturellen Voraussetzungen zu schaffen, hat sich die Landesregierung für den Ausbau der Bahnstrecke Berlin-Pasewalk-Stralsund stark gemacht.“ Ein wichtiges Projekt wäre laut Schwesig auch der Neuaufbau der Karniner Brücke, um die Fahrtzeit von Berlin nach Usedom zu verkürzen.

Geografisch trennen beispielsweise Berlin und Ueckermünde am Stettiner Haff 170 Kilometer, bis Pasewalk sind es sogar nur 135 km. „Wir sind bereit, mit Berlin alle Optionen zu besprechen und gemeinsam nach besten Lösungen für beide Seiten zu suchen“, macht Michael Sack in Optimismus. „Uns ist die Größe der Aufgabe vollkommen bewusst, aber wir wissen auch, dass die Chancen für Berlin und Vorpommern erheblich sind. Grund genug, den Dialog zu beginnen.“

Initialzündung könnte dabei die rasant zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt sein. Sacks Motto: „Flexibles und mobiles Arbeiten zu jeder Zeit und an jedem Ort – heißt: „In Berlin arbeiten und in Vorpommern leben.“ Das Problem: Noch fehlt im ländlichen MV schnelles Internet, um die digitalisierte Arbeitswelt auch wirklich mit Leben und Berlinern zu füllen.

 

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Kommentare (6)

Liebe Berliner,vertraut nicht den schönen Worten !

Tut es Euch NICHT an in den Raum Vorpommern Greifswald zu ziehen.
Hier erwartet Euch kein schöneres Leben....
hier erwarten Euch völlig marode Strassen, Bürgermeister die Euch anschreien und sofort wieder vertreiben, permanenter Stau und ein Amtschimmel der nicht nur lahmt sondern komplett in sich gefangen gegen den Bürger agiert !!!

Stellen Sie sich darauf ein das man hier Innerorts mit Tempo 80 an ihrem Haus vorbei kachelt und 763 kfz an einem Wochenende auf einem drei Meter schmalen Gemeindeweg normal sind.
Sie bekommen hier nirgends Hilfe zu Abhilfe, keiner nimmt Sie für voll,keiner hilft Ihnen.
Sie werden vom Bürgermeister belogen,angeschrien und vollgepöbelt und mit sinnfreien Anzeigen, Anordnungen und Drohungen überschuttet.

Hier wird alles neue abgelehnt.
Selbst ein Kinderfest einer Bürgerinitiative wird HIER verboten !!

Glauben Sie nicht an die Versprechen...

Von wegen die Bürgermeister hier erwarten Sie...glauben Sie nicht an diese falschen Versprechungen !!!
Hier erwartet Sie niemand,Hier will Sie auch niemand !
Sie sind hier ein Fremder und der bleiben Sie auch !
Hier werden Sie weder Ihr Glück noch Ihre Ruhe finden !!!

Hier wird Ihnen im April eine Verkehrsmessung zugesichert die bis September nicht stattfindet und auch danach nicht.
Hier werden Sie von vorne bis hinten vorgeführt und vertröstet.

Bitte meiden Sie um ihres Friedens Willen den Amtsbezirk Anklam Land.

Hier sind Sie völlig verloren !!!
Googeln Sie Postlow, googeln Sie Japenzin...nur zwei glorreiche Beispiele wie man als Bürger hier über Jahre vorgeführt wird...

Und als wenn das alles noch nicht genug wäre um einen umgehend wieder zu vertreiben erwarten Sie hier auch noch überall Windräder deren Schlagschatten bis in Ihr Wohnzimmer fällt und Sie in den Wahnsinn treibt.

Wir waren so dumm den Versprechungenen zu glauben und haben alles aufgegeben !!!
Wir sind letztes Jahr im Juni total euphorisch hier her in den Amtsbezirk Anklam Land gezogen und es war der größte Fehler unseres Lebens !!
Jetzt knapp anderthalb Jahre später ziehen wir hier wieder weg und können den Tag des Umzuges kaum erwarten.
Ein Jahr voller Schikanen und Terror durch den Verkehr hier und den Bürgermeister und seinen Schergen.

Wir wohnen mitten auf dem Land und haben hier wesentlich mehr Verkehr als wir in Berlin je hatten ,hier wird Innerorts trotz "Achtung Kinder" Schildern mit Tempo 80 durchgekracht.
Der LKW Verkehr findet 2m vom Schlafzimmer Fenster statt.
Vom Straßenverkehrsamt angebotene Beschränkungen auf 7,5T werden von der Gemeindevertretung abgelehnt weil keiner von Ihnen an dieser Straße leben muss und außerdem müsste man ja einen Antrag stellen ,das ist natürlich zu viel.
Es ist alles zuviel.

Alles normal hier....

Wo bleibt denn hier Ihre versprochene Lebensqualität Herr Sack ???

Warum reagieren Sie eigentlich auch nie auf E-Mails ?
Warum hielten Sie es nicht ein einziges mal für nötig unserer Bürgerinitiative wenigstens persönlich zu antworten ??
Wenn man Sie Herr Landrat mit der verzweifelten Bitte um Hilfe anschreibt bekommt man von Ihrem Kollegen Herrn Prefke durchweg hochgestochene vor Amtdeutsch platzende abwimmeln Antworten die man nicht mal mehr versteht.

Und Herr Dahlenmann ,wie oft haben wir uns mit der Bitte um Hilfe an Sie gewendet ??? Sie sitzen 5min von uns weg und haben es nicht einmal geschafft uns hier vor Ort zu unterstützen !!!!
Sie die sich hier alle so Einladend zeigen und sich wieder im eigenen Schein sonnen.... ekelhaft ist das.

SIE DIE SIE HIER ALLE SO GROSSZÜGIG DIE BERLINER EINLADEN,SIE ALLE LASSEN DEN BÜRGER TOTAL IM STICH WENN ER HILFE BRAUCHT !
SIE SONNEN SICH IN IHRER ARROGANZ UND ÜBERHEBLICHKEIT,ES IST IHNEN ALLEN EINFACH EGAL WIE ES UNS HIER AUF DEM LAND GEHT,MIT DEM GANZEN VERKEHR ETC PP.

Von Ihnen allen kann man als Bürger hier keine Unterstützung oder Hilfe erwarten !!!

Der einzige Grund warum Sie hier so auf einladend machen ist sie suchen wieder dumme die hier durch ihre Steuergelder alles bezahlen...

Im nehmen sind hier alle ganz großartig ,hier wird man selbst von der Pastorin abgezockt.

Was hier normal ist hätten wir in unserem Leben nicht für möglich gehalten !!

Liebe Berliner, tut Euch selbst den Gefallen und zieht hier NICHT her....Ihr werdet hier systematisch durch Ignoranz , Überheblichkeit und Nichtstun in den Wahnsinn getrieben !!!
Ihr fahrt Euch auf den maroden Strassen Eure Autos kaputt ,Euch reißen die Häuser wegen der Überbelastung der "Straßen" usw usw und Ihr könnt hier von meinem Amt und keiner Behörde Unterstützung geschweige denn Hilfe oder Verständnis erwarten !

Rette sich wer kann !!!

.... so schallt es wieder raus.

Sie beschweren sich über Überheblichkeit, allerdings habe ich den Eindruck, dass das vielleicht gerade ihr Problem sein könnte.

"Hier wird alles neue abgelehnt."

wenn ich neu aufs Land ziehe, versuche ich mich erstmal ruhig zu integrieren und nicht direkt die bestehenden Verhältnisse umzuwerfen.

Was denken Sie sich eigentlich? Sie ziehen neu irgendwohin und alle die da wohnen versuchen fortan nur noch ihre Probleme zu lösen?
Dass die Straße 2 Meter neben ihrem Schlafzimmer vorbei geht haben Sie beim Hauskauf noch nicht bemerkt?

aber natürlich sind ja immer die Anderen schuld... vom Bürgermeister bis zur Pastorin, alles klar.
Sie machen hier die Menschen anscheinend für ihre eigene Blauäugikeit verantwortlich.

Und ja, genau diese Berliner, die meinen alles besser zu wissen und mit so einer Überheblichkeit darherkommen,
und glauben, dass hier jetzt nur noch alles um sie zu drehen hat,
auf die können wir hier gern verzichten.

Ich glaube kaum, dass die Einwohner aus VG auch nur annähernd ein Interesse daran haben. Hier lebt es sich ruhig und relativ sicher. Und das möge auch bitte so bleiben. Klein Istanbul wollen wir hier nicht. Die Berliner Probleme, gerade in den Vierteln mit einem hohen Anteil an Nichtdeutschen, sind alltäglich in den Nachrichten. Desweiteren haben sich doch die Einwohner dieses Molochs extra dafür entschieden immer am "Puls der Zeit" zu wohnen weil es so Hip und Trendy ist. Und jetzt wollen sie uns hier auf den Keks gehen damit weil sie nicht genügend Platz haben in Berlin???? Nööööö bleibt wo ihr seid.

Also wir hatten auch mal überlegt, zurückzukommen, aber ehrlich gesagt kämen dann sowieso nur die Leuchttürme Rostock oder Greifswald infrage, die allerdings beim Mietspiegel durchaus mit Berlin mithalten können, und das bei weniger Jobs/Gehalt. Dörfer haben es da sicher noch schwerer, an solvente Berliner zu gelangen, da dort aus eigener Erfahrung durchweg der Stumpfsinn regiert. Dorffeste im kompletten Vollrausch inklusive Spontanpogrom beim Syrer/Wessi/Nachbardorf gepaart mit totaler Apathie brauch ich nicht.
Die Schäferhund-Dichte ist in Hinrichshagen höher als in Pankow-Heinersdorf und verleidet dem gemeinen Berliner App-Entwickler durch permanentes Gekläffe das Home Office gründlich - Internet hin oder her.
Für die meisten hippen Berliner gilt wohl weiterhin: Schnell durch und auf die Fähre nach Schonen. Rapsfelder gucken und Kanutour auf der Peene sind ja ganz nett, aber hier leben - nein danke.
Ps: Viel Erfolg beim Behördenstreit lieber Vorredner. Aber das gibts in Berlin auch...

richtige Entscheidung! ;-)

geht in die Städte! Nicht andersherum. Kaum ein Berliner will hier her. Außer vielleicht im Urlaub.