Für viele gehört ein Blick auf den Wahl-O-Mat vor einer Wahl einfach dazu. Mit der Internetseite lassen sich unkompl
Für viele gehört ein Blick auf den Wahl-O-Mat vor einer Wahl einfach dazu. Mit der Internetseite lassen sich unkompliziert verschiedene politische Standpunkte vergleichen. Fernando Gutierrez-Juarez
Bundestagswahl

Wahl-O-Mat startet am Donnerstag mit neuem Feature

Dreieinhalb Wochen vor der Bundestagswahl ist am Donnerstag der Wahl-O-Mat wieder freigeschaltet. Eine neue Funktion soll für eine noch bessere Entscheidungshilfe sorgen.
dpa
Berlin

Pünktlich zur Bundestagswahl hat die Bildungszentrale für Politische Bildung (bpb) am Donnerstag den Wahl-O-Mat wieder freigegeben. Mit dem mittlerweile traditionellen Online-Tool können die Bürger ihre politischen Haltungen anhand von 38 Thesen mit der Position der einzelnen Parteien vergleichen. Es handle sich um „das erfolgreichste Angebot der politischen Bildung” seit Gründung der Bundeszentrale, sagte bpb-Präsident Thomas Krüger bei einer Online-Pressekonferenz.

Hier geht es zum Wahl-O-Mat

Wahl-O-Mat so oft benutzt wie nie

Bei der Bundestagswahl vor vier Jahren war der Wahl-O-Mat nach Angaben der Betreiber rund 15,7 Millionen Mal genutzt worden – so oft wie nie zuvor. Seit dem Jahr 2002 kommt das Tool regelmäßig im Vorfeld von Bundestags-, Europa- sowie Landtagswahlen zum Einsatz – mittlerweile auch als App für das Smartphone.

Neues Feature sorgt für besseren Vergleich

Das Angebot wurde diesmal um zusätzliche Features erweitert. Neu ist etwa das sogenannte Tuning. Dabei kann man schauen, wie sich das Ranking der Parteien ändert, wenn eine einzelne These anders gewichtet oder bewertet wird.

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Anders als bei vergangenen Bundestagswahlen können die Nutzer ihre Meinungen diesmal auch auf einen Blick mit sämtlichen Parteien vergleichen und nicht nur mit einer begrenzten Zahl. Damit reagierte die Bundeszentrale auf einen Rechtsstreit vor der Europawahl 2019. Damals musste der Wahl-O-Mat zeitweise abgeschaltet werden, weil die Partei Volt kleinere Parteien dadurch benachteiligt sah, dass die Nutzer maximal acht Parteien für den Thesenabgleich auswählen konnten.

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