Da ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Grasflächen und Unterwuchs drohte, löschten die Polizisten das Feuer mit einem Feuerlöscher. Swen Pförtner
Fahrlässiger Wanderer

Trotz Waldbrandgefahr – Lagerfeuer im Wald angezündet

Ein 35-Jähriger wollte sich an einer Feuerstelle bei Lübesse wärmen. Anwohner bemerkten Rauch und riefen die Polizei. Die Beamten verhinderten ein Übergreifen der Flammen.
Lübesse

In einem kleinen Waldstück bei Lübesse (Landkreis Ludwigslust-Parchim) hat ein Wanderer am frühen Sonntagmorgen ein Lagerfeuer entzündet. Anwohner hatten gegen 4.30 Uhr aufsteigenden Rauch aus dem kleinen Waldstück nahe der Landesstraße 072 bemerkt und die Einsatzkräfte informiert.

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Beim Eintreffen der Polizei stellten die Beamten einen 35-jährigen Wanderer fest, der sich an einem Lagerfeuer wärmte. Da ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Grasflächen und Unterwuchs drohte, löschten die Polizisten das Feuer mit einem Feuerlöscher. Die Feuerwehr kam zum Einsatz und überprüfte anschließend, inwieweit das Feuer komplett und ordnungsgemäß gelöscht war.

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Gegen den 35-jährigen deutschen Wandersmann ist Strafanzeige wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Brandgefahr erstattet worden. Angesichts des Vorfalls warnt die Polizei vor dem Umgang mit offenen Feuer bei anhaltender Trockenheit. Insbesondere in Waldgebieten besteht derzeit eine erhöhte Brandgefahr.

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