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Bundesweiter Tarifstreit

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Warnstreik im öffentlichen Dienst in MV

Die Gewerkschaften Verdi und dbb fordern um sechs Prozent höhere Löhne und einen Mindestbetrag von 200 Euro mehr im Monat.
Die Gewerkschaften Verdi und dbb fordern um sechs Prozent höhere Löhne und einen Mindestbetrag von 200 Euro mehr im Monat.
Stefan Sauer

Gewerkschafter haben zu einem Warnstreik am Mittwoch in Rostock aufgerufen. Sie wollen im Tarifstreit den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

Im bundesweiten Tarifstreit im öffentlichen Dienst für Bund und Kommunen hat die Gewerkschaft dbb beamtenbund und tarifunion in Mecklenburg-Vorpommern für Mittwoch (12.00 Uhr) zu einem Warnstreik aufgerufen. Die Mitarbeiter sollen sich nach Gewerkschaftsangaben auf dem Neuen Markt in Rostock zu einer Kundgebung treffen.

Nach der ergebnislosen zweiten Runde der Tarifverhandlungen wollen die Gewerkschafter den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die Gewerkschaften Verdi und dbb fordern um sechs Prozent höhere Löhne und einen Mindestbetrag von 200 Euro mehr im Monat.

Vom Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen (TVöD) sind den Angaben zufolge insgesamt etwa 2,6 Millionen Beschäftigte betroffen. Darin sind 2,3 Millionen Arbeitnehmer des Bundes und der Kommunen sowie 344.000 Bundesbeamte und Anwärter, auf die der Tarifabschluss übertragen werden soll. Die nächste Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern ist für den 15. und 16. April in Potsdam vereinbart.