Vorpommern und Uckermark

Warnung vor heftigem Unwetter

Für den Montagabend wird über Vorpommern und der Uckermark ein heftiges Unwetter erwartet. Auch in Mecklenburg kann es stürmisch werden.
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dpa
In Thüringen (hier Plaue) hat es bereits am Sonntag Überflutungen gegeben. So schlimm wird es im Norden wohl nicht.
In Thüringen (hier Plaue) hat es bereits am Sonntag Überflutungen gegeben. So schlimm wird es im Norden wohl nicht. Martin Wichmann
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Neubrandenburg.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Montagabend vor einem schwerem Gewitter über der Uckermark und Vorpommern. Es sei mit Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 65 Kilometern pro Stunde sowie Starkregen und Hagel zu rechnen. Zudem bestehe Blitzgefahr. Dächer könnten beschädigt, Bäume entwurzelt werden. Die Menschen in der Region sollten besonders herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände achten, heißt es vom DWD.

Auch weiter Westlich in Mecklenburg wird es ungemütlich. Es gilt die amtliche Warnstufe 2.

Ausnahmezustand in Berlin

Die Feuerwehr in Berlin ist wegen der Gewitter bereits zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt. Die Behörde rief am Montagabend um 17.45 Uhr den Ausnahmezustand aus. Das bedeutet, dass Einsätze je nach Wichtigkeit bearbeitet werden, nicht nach der Zeit des eingehenden Notrufes. Die Berliner seien aufgerufen, kleinere Schäden selber zu beheben, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

Größere Schäden gebe es nicht, hieß es am frühen Abend. In Rudow geriet durch einen Blitzeinschlag ein Einfamilienhaus in Brand, Verletzte gab es nicht, wie ein Feuerwehr-Sprecher sagte.

Bei einem Blitzeinschlag ist in ein Wohnhaus in Schenkendorf bei Mittenwalde (Kreis Dahme-Spreewald) ist ein Stromverteiler in Brand geraten. Bei einer Frau bestehe der Verdacht auf Rauchgasvergiftung, sagte in Polizeisprecher am Montagabend. Wie groß der Sachschaden wegen des Brandes war, stand zunächst nicht fest. Das Einfamilienhaus sei jedoch weiter bewohnbar. Auch in anderen Teilen Brandenburgs gab es starke Gewitter. In Erkner (Kreis Oder-Spree) kam nach Angaben der Polizei Wasser aus der Kanalisation auf die Straße. Der Deutsche Wetterdienst hatte für den Nachmittag vor örtlich unwetterartigen Gewittern mit heftigem Starkregen in Brandenburg gewarnt.