Zwergspitz Pomeranian

Warum der Pommern-Hund die ganze Welt entzückt

Einst galt er als treuer Begleiter des Adels, heute ist der „Pomeranian“ als Haustier auf der ganzen Welt beliebt.
Anne-Maj Tangermann Anne-Maj Tangermann
Der Pomeranian ist eine Mini-Ausgabe des Deutschen Zwergspitzes.
Der Pomeranian ist eine Mini-Ausgabe des Deutschen Zwergspitzes. Diego Azubel
Er ist zierlich und höchsten sieben Pfund schwer – dennoch eignet sich der Pomeranian hervorragend als Wachhund.
Er ist zierlich und höchsten sieben Pfund schwer – dennoch eignet sich der Pomeranian hervorragend als Wachhund. Justin Lane
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Vorpommern.

Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen, da besteht kein Zweifel. Auch wenn die große Liebe aus rein praktischen Gründen begann, so setzen Tierfreunde heute auf ganz andere Qualitäten beim Vierbeiner. Gerade bei Haushunden, die nicht wie früher die Aufgabe eines Hüte- oder Wachhundes übernehmen müssen, zählen heute ein liebreizender Charakter, ein sanftes Gemüt und ein bestimmtes Aussehen.

Eine Rasse, auf die diese Eigenschaften voll und ganz zutreffen, ist der Pomeranian-Hund. Er wird auch liebevoll Teddy-Hund genannt. Seine zierliche Statur in Verbindung mit einem außerordentlich plüschigen Fell verzaubert immer mehr Menschen rund um den Globus.

Pomeranians schon im 18. Jahrhundert beliebt

Einen nicht unerheblichen Anteil an dieser Verzauberung hat wohl Boo. Der kleine Hund aus Amerika, der von seinen Herrchen und später auch von seinen Fans als der süßeste Hund der Welt bezeichnet wurde, verzaubert rund um den Globus Millionen. Boo ist ein Internetphänomen und hat der Rasse Pomeranian einen neuen Aufschwung verschafft.

Dass dieser beliebte Vierbeiner aus dem heutigen Vorpommern stammt, ist vielen nicht bekannt. Dabei sagt es ja sogar der Name: Pomeranians, welche rein formal keine eigene Rasse, sondern nur eine Zwergenausgabe des Deutschen Spitzes sind, erfreuten sich schon im 18. Jahrhundert großer Beliebtheit.

Eignen sich gut als Wachhund

Damals nahm Prinzessin Charlotte von Mecklenburg-Strelitz weiße Spitz-Hunde aus Pommern mit nach England, wo sie sich mit König Georg III. vermählte. Dort züchtete sie weiter pommersche Zwergspitze, womit sich auch der englische Name dieser Rasse trotz deutscher Herkunft erklärt. War er früher nur in höheren Adelsschichten anzutreffen, so ist der Pomeranian heute ein Begleiter für jedermann.

Doch was machte und macht diese Rasse noch heute so besonders? Der Pomeranian zeichnet sich neben dem Aussehen durch eine Reihe charakterlicher Eigenschaften aus. Trotz seiner zierlichen Statur und seines Höchstgewichtes von gerade mal dreieinhalb Kilogramm eignet sich der Pomeranian hervorragend als Wachhund. Denn was er nicht an Größe hat, macht er mit viel Achtsamkeit, Selbstbewusstsein und lautem Bellen wieder wett.

Auch wenn dieses Bellen zuweilen etwas anstrengend werden kann, so muss man sich beim Pomeranian immer bewusst sein, dass er nicht nur aus Schutzgründen Krach macht, sondern auch aus Freude. Nebenbei macht ihn sein lebhafter, neugieriger, aber auch eigensinniger Charakter zu einem guten Begleiter. Die Tiere sind sehr intelligent, sodass sie leicht zu trainieren sind.

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