WALDBRAND BEI LÜBTHEEN

Wasserwerfer und Feuerwehr-Hilfe aus Nachbar-Bundesländern

Wasserwerfer und Feuerwehr-Kräfte aus anderen Bundesländern unterstützen inzwischen beim Waldbrand in Lübtheen. Die brennende Fläche ist über Nacht weiter gewachsen.
dpa
Zwei Wasserwerfer im Waldbrand-Einsatz bei Lübtheen
Zwei Wasserwerfer im Waldbrand-Einsatz bei Lübtheen Jens Büttner
Die Löscharbeiten bei Hohen Woos am frühen Dienstagmorgen.
Die Löscharbeiten bei Hohen Woos am frühen Dienstagmorgen. Jens Büttner
Eine ganze Batterie von Wasserwerfern steht inzwischen in Lübtheen bereit – sie kommen unter anderem aus Schlesweig-Holstein und Neidersachsen.
Eine ganze Batterie von Wasserwerfern steht inzwischen in Lübtheen bereit – sie kommen unter anderem aus Schlesweig-Holstein und Neidersachsen. Jens Büttner
Auch Volzrade wurde inzwischen evakuiert.
Auch Volzrade wurde inzwischen evakuiert. Jens Büttner
Die Feuerwehrleute waren die ganze Nacht im Einsatz.
Die Feuerwehrleute waren die ganze Nacht im Einsatz. Jens Büttner
Diese Luftaufnahme von Hohen Woos zeigt die bedrückende Situation am Montagabend.
Diese Luftaufnahme von Hohen Woos zeigt die bedrückende Situation am Montagabend. Jens Büttner
Bestehende Schneisen im Wald sollen auf jeden Fall dazu genutzt werden, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Bestehende Schneisen im Wald sollen auf jeden Fall dazu genutzt werden, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Philipp Schulze
Ein erschöpfter Feuerwehrmann in einer Rauchwolke nahe Alt Kabel.
Ein erschöpfter Feuerwehrmann in einer Rauchwolke nahe Alt Kabel. Jens Büttner
Am Dienstagmorgen regnete es ein klein wenig in der Region – aber viel zu wenig, als dass es geholfen hätte.
Am Dienstagmorgen regnete es ein klein wenig in der Region – aber viel zu wenig, als dass es geholfen hätte. Jens Büttner
Lübtheen.

Zur Bekämpfung des größten Waldbrandes in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns sind seit Dienstag auch Polizei-Wasserwerfer und Feuerwehrleute aus Schleswig-Holstein im Einsatz. „Es wurden am Morgen Kräfte aus dem Nachbarkreis Herzogtum Lauenburg angefordert“, sagte der Sprecher des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein, Holger Bauer.

Das am Sonntag ausgebrochene Feuer hat sich inzwischen auf rund 600 Hektar des ehemaligen Truppenübungsplatzes bei Lübtheen im Landkreis Ludwigslust-Parchim ausgeweitet. Die Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Alte Munition im Waldboden macht die Löscharbeiten gefährlich.

Vor allem Transport von Löschwasser problematisch

Die etwa 50 Feuerwehrkräfte aus Schleswig-Holstein sollen laut Bauer vor allem beim Transport von Löschwasser helfen. Elf Tanklaster, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, zwei Einsatzleitwagen sowie Transporter seien nach Mecklenburg-Vorpommern gefahren.

Die Löscharbeiten gingen auch die ganze Nacht hindurch weiter, viele Helfer sind nahezu pausenlos im Einsatz. Die Behörden haben einen Führungsstab gebildet, um die Maßnahmen zu koordinieren. Alle gehen derzeit von einem tagelangen Einsatz aus - auch wenn man versuchen will, den Brand noch am Dienstag unter Kontrolle zu bekommen.

Agrarminister Backhaus sagt seine Sommertour ab

Wegen der Waldbrände sagte zudem Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) seine für diese Woche geplante Sommertour ab. Die Tour sollte ihn durch die Nationalen Naturlandschaften Mecklenburg-Vorpommerns führen. So war an diesem Dienstag der Besuch des Müritz-Nationalparks und des Naturparks Feldberger Seenlandschaft geplant.

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