COVID-19

Weitere 243 Corona-Fälle und vier Tote in MV

In MV wurden 243 neue Infektionen gemeldet. Die Inzidenz im Hochrisikogebiet Mecklenburgische Seenplatte stieg weiter.
243 neue Corona-Fälle wurden in Mecklenburg-Vorpommern am Samstag gemeldet.
243 neue Corona-Fälle wurden in Mecklenburg-Vorpommern am Samstag gemeldet. Tom Weller
Rostock.

Die Corona-Fallzahlen in Mecklenburg-Vorpommern sind am Samstag wieder gestiegen. 243 Neuinfektionen und vier Tote meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock. Am Freitag wurden 404 Fälle und neun Tote gemeldet. Insgesamt sind in Mecklenburg-Vorpommern seit Beginn der Pandemie 14.679 Corona-Fälle gemeldet worden. 239 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Die meisten neuen Fälle gab es laut Lagus im Kreis Ludwigslust-Parchim: Dort wurden 71 neue Fälle gemeldet. Im Kreis Mecklenburgische Seenplatte wurden 54 neue Fälle gemeldet, 32 in Vorpommern-Rügen, 31 im Landkreis Rostock, 28 in Nordwestmecklenburg, 30 in Nordwestmecklenburg, 15 in Schwerin und zwölf in Vorpommern-Greifswald. Die Stadt Rostock meldete dem Lagus keinen neuen Corona-Fall.

Lage in Seenplatte spitzt sich zu

Die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, stieg den Lagus-Zahlen zufolge auf insgesamt 133,1, ein Plus von 8,7 im Vergleich zum Freitag. Am Samstag vor einer Woche lag dieser Wert bei 90,7. Die Zahlen lassen sich nicht ohne weiteres interpretieren, weil es über Weihnachten und den Jahreswechsel weniger Tests und zum Teil verzögerte Meldungen gab.

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Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 können Landkreise Einschränkungen wie Ausgangssperren oder die Festlegung eines Bewegungsradius von 15 Kilometern ab dem Wohnort festlegen. Darauf einigten sich Bund und Länder. Die Seenplatte, in der bereits eine Ausgangssperre gilt, ist landesweit das bislang einzige Hochrisikogebiet mit einem Wert von 256,5 (+14,7 im Vergleich zum Vortag). Ludwigslust-Parchim ist mit einem aktuellen Wert von 188,4 (+30,2) näher an die kritische Grenze von 200 gelangt.

Schwerin weist aktuell eine Sieben-Tage-Inzidenz von 131,7 (+13,6) auf, der Kreis Rostock kommt auf 115,4 (+10,7), Nordwestmecklenburg auf 111,2(+17,1) , Vorpommern-Greifswald auf 104,0 (-19,9) und Vorpommern-Rügen auf 86.8 (+14,3). Die Stadt Rostock hat mit einem Wert von 43,0 (-4,3) weiterhin mit Abstand die geringsten Corona-Fallzahlen in Mecklenburg-Vorpommern.

10.955 Menschen gelten laut dem Lagus als genesen, 135 mehr als Freitag. Aktuell gebe es ungefähr 3485 Infizierte im Land, 104 mehr als am Vortag, heißt es vom Lagus. 328 von ihnen werden im Krankenhaus behandelt, 84 davon auf der Intensivstation. Jeweils zwei der gemeldeten Todesfälle vom Samstag stammen aus Ludwigslust-Parchim und Schwerin.

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ändern sich fast wöchentlich. In dieser Übersicht finden Sie alle aktuellen Corona-Regeln, die für Mecklenburg-Vorpommern gelten.

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Kommentare (6)

https://www.focus.de/die-welt-2021/die-welt-2021-kishore-mahbubani-ueber-das-asiatische-jahrhunderts_id_12779937.html

Ich möchte nicht in einer kommunistischen Diktatur wie China leben.
Japan hat eine der höchsten Selbstmordraten der Welt.

Ich benötige Ihre stumpfsinnige Hilfe noch für einen Umstieg zu dem Links, wovon sie träumen, deshalb weise ich Sie nur dezent darauf hin, dass China und Japan wirtschafts-, innen-, sowie außen politisch, so viel gemeinsam haben wie die DDR und die BRD. Diametral. In Südkorea wird sich totgearbeitet, in China totgeredet.

einer dieser Oberlehrer. Ich habe nicht behauptet, dass China und Japan gleich seien, sondern Bezug auf den benannten Focus-Artikel genommen. Dort steht u.a. „Natürlich sind die Unterschiede zwischen dem kommunistischen China und den anderen Gesellschaftsformen in Südkorea, Japan, Taiwan und Singapur groß. Doch eine Eigenschaft teilen sie alle. Den Glauben an eine starke Regierung, an Institutionen, die von den klügsten Köpfen geführt werden. Man hält die Leistungsgesellschaft hoch, die tief in der konfuzianischen Kultur verankert ist.“

"243 Neuinfektionen und vier Tote meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock."

Das Lagus kann nur positive PCR-Tests auf das Erbgut des SARS-CoV-2 Virus vermelden, ob die Getesteten durch das Virus infiziert sind und an Covid 19 erkranken werden geht aus einem positiven PCR-Test bisher nicht hervor.

Solange nur eine Person positiv auf SARS-CoV-2 getestet wird, werden die "Fallzahlen" weiterhin steigen.

Ohne Informationen darüber wie viele Personen und warum getestet wurden, wie hoch die Rate an Positivtests in Bezug zu der Gesamtzahl der PCR-Tests ist, sind solche Veröffentlichungen nichtssagend.

Positiv ist allerdings das relativ zum Vortag sich diese "Fallzahlen" fast halbiert haben.

"Positiv ist allerdings das relativ zum Vortag sich diese "Fallzahlen" fast halbiert haben."

Das war zu erwarten, da überhaupt erst seit Freitag wieder halbwegs belastbare Zahlen vorliegen. [https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_89228884/-ende-der-woche-haben-wir-wieder-aussagekraeftige-zahlen-.html]

Kann man ja auch nicht erwarten, dass Gesundheitsämter und Testzentren in der Katastrophe täglich arbeiten. Darüber, dass im Jahr 2021 und ein Jahr nach Start der Pandemie immer noch Daten per Papier von A nach B gebracht werden, denken wir besser auch nicht nach.