WIND ENTFACHT GLUTNESTER

Weitere Detonationen nach Waldbrand bei Wöbbelin

Am Freitagabend geriet eine größere Waldfläche nahe der A14 in Brand. Das Feuer war unter Kontrolle, doch in der Nacht zu Sonntag wurden Glutnester entfacht.
dpa
Ein Waldstück von rund 300 x 300 Metern Größe nahe der A14 bei Wöbbelin geriet in Brand.
Ein Waldstück von rund 300 x 300 Metern Größe nahe der A14 bei Wöbbelin geriet in Brand. Ralf Drefin
Wöbbelin ·

Nach dem Waldbrand zwischen der Autobahn 14 und der Gemeinde Wöbbelin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) hat auffrischender Wind in der Nacht zum Sonntag neue Glutnester entfacht. Zudem kam es vermehrt zu Detonationen durch Munitionsaltlasten auf dem Gelände, wie der Landkreis am Sonntag mitteilte. Waldschneisen um die etwa neun Hektar große Brandfläche müssten weiter intensiv gewässert werden.

Weiterlesen: Hitze in Brandenburg sorgt für Waldbrände und volle Freibäder

Die nur etwa 400 Meter davon entfernte Autobahn 14 zwischen dem Kreuz Schwerin und Ludwigslust sollte mindestens bis 18.00 Uhr aus Sicherheitsgründen gesperrt bleiben. Den Angaben zufolge waren 30 Feuerwehrleute mit Löschfahrzeugen und 20 sogenannten Beregnern im Einsatz. Das Feuer in dem Kiefernwald war am Freitagabend ausgebrochen. Im Laufe der Nacht zum Samstag hatten Einsatzkräfte es unter Kontrolle bekommen.

Lesen Sie auch: Ein Jahr nach dem verheerenden Waldbrand von Lübtheen

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Wöbbelin

zur Homepage