Tierseuche

Weiterer Fall von Schweinepest trotz Sperrgebiet in MV

Ungeachtet aller Absperrungen lässt sich die Tierseuche auch in Mecklenburg-Vorpommern offenbar nicht aufhalten. Die Afrikanische Schweinepest wurde im Grenzgebiet festgestellt.
In dem von der Tierseuche betroffenen Betrieb bei Lalendorf wurden mehr als 4000 Schweine getötet. (Archivbild)
In dem von der Tierseuche betroffenen Betrieb bei Lalendorf wurden mehr als 4000 Schweine getötet. (Archivbild) Jens Büttner
Ludwigslust

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim ist ein weiterer Verdachtsfall der Afrikanischen Schweinepest entdeckt worden. Der Fundort liege außerhalb der bisher eingerichteten Kernzone des Restriktionsgebietes in der Region und unmittelbar im Grenzgebiet zum Nachbarland Brandenburg, teilte das Schweriner Agrarministerium am Vormittag mit. Damit steigt die Zahl der Fälle von Schweinepest in Mecklenburg-Vorpommern auf sechs.

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Die Tierseuche war in MV in freier Wildbahn erstmals bei einem Frischling nachgewiesen worden, der am 19. November in der Nähe von Marnitz (Ludwigslust-Parchim) tot aufgefunden worden war. Mecklenburg-Vorpommern ist das dritte Bundesland nach Brandenburg und Sachsen, in dem die Tierseuche nachgewiesen wurde. Die Schweinepest, die für Schweine tödlich, für Menschen aber ungefährlich ist, war zuvor ebenfalls in einem Mastbetrieb in Lalendorf im Landkreis Rostock nachgewiesen worden.

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