In den Kliniken ist die Belastung durch Corona-Patienten zuletzt leicht rückläufig.
In den Kliniken ist die Belastung durch Corona-Patienten zuletzt leicht rückläufig. NK-Grafik
Infektionen

Weniger neue Corona-Patienten in MV – 12 Todesfälle

Der Anstieg der Corona-Inzidenz hat sich am Freitag verlangsamt. Doch regional sind die Zahlen sehr unterschiedlich. In einem Kreis liegt die Inzidenz bereits über 600.
Rostock

Mehr positive Corona-Tests, aber weniger Menschen, die deshalb ins Krankenhaus müssen. Dieses Szenario ist die Hoffnung vieler, wenn es um die Omikron-Variante geht. Auch die Daten, die das Landesamt für Gesundheit am Freitagabend für MV veröffentlicht hat, sind kaum belastbar, deuten aber in genau diese Richtung. 1138 neue Positiv-Fälle waren es demnach zum Wochenende landesweit.

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Corona-Inzidenz über 600

Die Inzidenz stieg auch am Freitag – allerdings landesweit nur noch geringfügig – auf 430,6. Dabei reicht die Bandbreite vom Landkreis Rostock (Inzidenz 328,9) bis zum Kreis Nordwestmecklenburg (Inzidenz 606,4). Am Freitag wurden insgesamt 12 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid19-Erkrankung gemeldet.

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Knapp jedes sechste Intensivbett

Die Belastung in den Krankenhäusern sinkt dagegen seit einigen Tagen leicht. Am Freitag hieß es von den Behörden, dass, gerechnet auf 100 000 Bürger in MV, derzeit 5,9 wegen oder mit Corona in den Kliniken behandelt werden. Dabei kämen auf einen Geimpften sieben Menschen ohne Impfschutz. Knapp jedes sechste Intensivbett (insgesamt 89 im Land) sei mit einem Corona-Patienten belegt – exakter Wert 13,3 Prozent. Das liegt knapp unter der Belastungsgrenze von 15 Prozent, die die Landesregierung jüngst definiert hatte, damit ausreichend Plätze für andere Notfälle vorhanden sind.

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Besonders deutlich bleiben die Infektionsanstiege bei den jüngeren Altersgruppen. In Relation zur Gesamtzahl in der Bevölkerung wurden zuletzt auffallend viele Kinder (0 bis 5 Jahre) und 15- bis 34-Jährige positiv getestet. Schüler werden nicht explizit ausgewiesen. Ein großer Teil dieser Werte dürfte allerdings auf die regelmäßigen Testungen an Schulen zurückgehen.

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