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Weniger Verkehrstote in MV - gegen bundesweiten Trend

Auf eine Million Einwohner kommen in Mecklenburg-Vorpommern 22 Verkehrstote, in Brandenburg liegt die Zahl bei 29 - dort herrscht das bundesweit größte Risiko, auf der Straße ums Leben zu kommen.
Auf eine Million Einwohner kommen in Mecklenburg-Vorpommern 22 Verkehrstote, in Brandenburg liegt die Zahl bei 29 – dort herrscht das bundesweit größte Risiko, auf der Straße ums Leben zu kommen.
Julian Stratenschulte

Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist gestiegen, in Mecklenburg-Vorpommern ist sie gesunken. Über dem Schnitt liegt der Nordosten trotzdem noch.

Entgegen dem Bundestrend sind im ersten Halbjahr 2017 auf den Straßen Mecklenburg-Vorpommerns weniger Menschen gestorben als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. 35 Personen fanden den Tod – acht weniger als in den ersten sechs Monaten 2016.

Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes verunglückten im ersten Halbjahr 3023 Menschen – ein Rückgang um 5,9 Prozent. Einen stärkeren Rückgang gab es nur im Saarland, wo die Zahl der Getöteten um fünf auf 18 sank, wie das Bundesamt am Dienstag mitteilte. Bundesweit kamen auf den Straßen 1536 Menschen in den ersten sechs Monaten ums Leben – eine Zunahme um 6,2 Prozent.

Das größte Risiko für einen tödlichen Unfall hatten Menschen in Brandenburg. Den Statistikern zufolge kommen hier auf eine Million Einwohner 29 Verkehrstote. In Mecklenburg-Vorpommern waren es 22, im Bundesschnitt 19.