STICHWAHL

Wer wird neuer Oberbürgermeister in Rostock?

Am Sonntag treten die Rostocker für die OB-Wahl erneut an die Urnen. Däne Madsen oder Sozialsenator Bockhahn – egal wer gewinnt, es wird eine bundesweite Premiere geben.
dpa
Am Sonntag dürfen rund 173 000 Rostocker den Oberbürgermeister für die kommenden sieben Jahre wählen.
Am Sonntag dürfen rund 173 000 Rostocker den Oberbürgermeister für die kommenden sieben Jahre wählen. Bernd Wüstneck/dpa
Rostock.

In der Hansestadt Rostock sind am Sonntag ab 8 Uhr rund 173 000 Rostocker aufgerufen, den Oberbürgermeister für die kommenden sieben Jahre zu wählen. Sie können sich in der zweiten Runde zwischen dem parteilosen Dänen Claus Ruhe Madsen und dem Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) entscheiden.

Der von CDU und FDP unterstützte 46-jährige Madsen, bislang Chef einer Möbelkette und bis vor kurzem IHK-Präsident, kam im ersten Wahlgang auf 34,6 Prozent. Der 40 Jahre alte Bockhahn erreichte 18,9 Prozent.

Bürgermeisterkandidat ohne deutschen Pass

Egal, welcher der beiden Kandidaten gewinnt: Es wird eine bundesweite Premiere geben. Wenn sich Madsen durchsetzt, wäre er nach Angaben des Deutschen Städtetages der erste Oberbürgermeister einer deutschen Großstadt mit mehr als 200000 Einwohnern, der keinen deutschen Pass hat. Bockhahn wiederum wäre das erste Parteimitglied der Linken an der Spitze einer Kommune dieser Größe.

Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) hatte 14 Jahre lang die Hansestadt geführt und tritt aus Altersgründen nicht wieder an.

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