KOMMENTAR

Eure Hansa-Liebe tut richtig weh

Hansa-Fans hatten die Chance zu zeigen, dass Profi-Fußball mit Zuschauern auch in Corona-Zeiten möglich ist. Einige von ihnen traten diese Chance mit Füßen, findet unser Kommentator Andreas Becker.
Das Spiel gegen Stuttgart war eine große Chance - sie wurde (teilweise) leider mit Füßen getreten.
Das Spiel gegen Stuttgart war eine große Chance - sie wurde (teilweise) leider mit Füßen getreten. Danny Gohlke
Schwerin.

Fußball lebt von Emotionen, Fußball lebt von Fans, Fußball lebt von Gesängen und Anfeuerung. Deshalb sind Geisterspiele ohne Zuschauer gruselig – und machen allen Beteiligten wenig Freude. Umso größer war der Jubel, als die MV-Landesregierung vor Wochenfrist entschied, zum Pokalspiel gegen Stuttgart 7500 Fans ins Ostseestadion zu lassen.

Mehr lesen: Weil Fans vom FC Hansa Rostock beim Spiel gegen den VfB Stuttgart gegen die Corona-Auflagen verstoßen haben, gilt für sie beim nächsten Spiel Maskenpflicht.

Unter den seit Monaten bekannten Corona-Auflagen. Die Landesregierung gab Hansa damit die Chance, sich als bundesweiter Vorzeigeklub zu präsentieren, der hätte beweisen können, dass Profifußball mit Zuschauern auch in Corona-Zeiten möglich ist. Doch diese Chance hat genau jene zahlenmäßige Minderheit im Stadion mit Füßen getreten, deren Liebe zu Hansa laut Vereinshymne niemals untergeht. Doch bedingungslose Liebe macht halt manchmal blind – und tut verdammt weh.

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Kommentare (1)

Worum geht es hier eigentlich? In einem Stadion wird halt von einer Minderheit (Spieler auf dem Feld) mit den Füssen gegen einen Ball getreten, während die Mehrheit dabei zusieht. Hat der Autor noch nie ein Fußballspiel besucht?