POLIZEI

Wiederholungs-Wurstdieb versteckt sich in Schacht

In Schwerin haben Polizisten einen Mann erwischt, der in eine Fleischerei eingebrochen war. Sie konnten ihn namentlich ansprechen, da er für diese Taten bekannt sein soll.
Bei dem Einbruch in eine Fleischerei in Schwerin spielte offenbar Hunger die zentrale Rolle, hieß es von der Polizei.
Bei dem Einbruch in eine Fleischerei in Schwerin spielte offenbar Hunger die zentrale Rolle, hieß es von der Polizei. Kai Remmers
Schwerin.

Nachts um 3 Uhr schon Gepolter und Licht in einer Fleischerei auf dem Platz der Freiheit in Schwerin? Das muss zu früh für die Putzfrau sein, dachte sich ein Zeuge und rief die Polizei. Die Beamten trafen kurze Zeit später ein und fanden in dem Geschäft tatsächlich einen Mann, der sich an der Wursttheke bediente und dann in den hinteren Räumen verschwand, wie es am Dienstag hieß.

Zu diesem Zeitpunkt traf dann auch ein Verantwortlicher der Fleischerei ein. Die Polizisten durchsuchten die Räume und fanden den Wurst-Dieb zunächst nicht. Eine Tür führte in ein angrenzendes Wohnhaus. In der vorletzten Etage entdeckten die Beamten eine circa 1x1 Meter kleine Tür in rund zwei Metern Höhe, erklärte die Polizei. Dahinter versteckte sich der gesuchte Mann von der Wursttheke.

Diesen konnten die Polizisten sogar namentlich ansprechen – „ist er doch ein alter Bekannter und genau für diese Taten bekannt”, teilte die Polizei mit. Der 40 Jahre alte Deutsche stammt demnach aus Berlin und hat keinen festen Wohnsitz. Er wurde vorläufig festgenommen.

Kuriose Wurst-Nachrichten von der Polizei sind Ihr Geschmack? Dann geht es hier lang. In Neubrandenburg hatte ein wütender Mann international Schlagzeilen gemacht, als er ein Auto mit einer Fleischwurst beschädigt hatte.

 

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