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Will der Russe die Volkswerft Stralsund zurück?

Witali Jussufow soll Interesse am Kauf der Volkswerft in Stralsund haben. Der russische Investor wollte sich allerdings noch nicht dazu äußern.
Will der alte Eigentümer Witali Jussufow die Volkswerft zurück?
Will der alte Eigentümer Witali Jussufow die Volkswerft zurück?
Stralsund ·

Einen „Paukenschlag zur möglichen Zukunft der angeschlagenen MV Werften”, verkündete die Ostseezeitung (OZ) am Freitag. Der frühere Eigentümer Witali Jussufow soll Interesse am Kauf der Volkswerft in Stralsund oder der Einmietung dort haben.

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Die OZ beruft sich auf „mehrere Quellen”. Der Russe solle dem jetzigen Eigentümer einen Vorschlag unterbreitet haben, über den noch verhandelt werde. Jussufow sei bereits einmal Besitzer der Volkswerft gewesen. Nach der Pleite der P+S-Werften habe der russische Investor – nach Wismar und Warnemünde – 2014 auch den Stralsunder Standort übernommen. Den habe er mit „Nordic Yards“ bis 2016 geführt, als Genting Hongkong alle drei Standorte kaufte, um große Kreuzfahrtschiffe zu bauen.

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„Nun die Rolle rückwärts”, so die OZ. Jussufow habe bisher nicht auf eine Anfrage reagiert. Das Kaufinteresse sei aber Thema in der Politik, etwa im Landtag. Zu hören sei von einer kleineren Variante für die Werft mit Beschäftigten im zweistelligen Bereich.

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Kommentare (1)

Ein Versuch ...
Man nehme allen Leuten für eine Woche, ohne Ankündigung, all ihr Geld weg... Und dann Mal schauen was dann noch menschlich an den Bürgern ist ...