NEUER GESETZENTWURF

Windparks sollen nachts nur noch bei Bedarf blinken

Um die Belastung für die Anwohner zu mindern, sollen die Warnleuchten nur angehen, wenn sich ein Flugzeug nähert. Einzelne Anlagenbetreiber sollen sich aber freikaufen können.
dpa
Neue Windräder sollen mit einer speziellen Technik ausgestattet werden, die erkennt, ob sich ein Flugzeug nähert. Jens Büttner
Neue Windräder sollen mit einer speziellen Technik ausgestattet werden, die erkennt, ob sich ein Flugzeug nähert. Archiv
Schwerin.

Neue Windparks in Mecklenburg-Vorpommern sollen nachts künftig nur noch blinken, wenn sich ein Flugzeug nähert. Das soll die Belastung der Anwohner mindern. Dazu soll die Landesbauordnung geändert werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf von SPD und CDU hat der Landtag am Mittwoch zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen.

Die Regelung soll für alle neuen Windparks gelten. Betreiber von weniger als fünf Anlagen können vom Einbau der erforderlichen Technik befreit werden, müssen den Plänen zufolge allerdings 100 000 Euro in einen Fonds einzahlen. Mit dem Geld sollen bestehende Windparks nachgerüstet werden. Nach Angaben von SPD und CDU verteuert die Technik für die "bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung" die Errichtung einer Windkraftanlage um etwa 100 000 Euro.

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