Nach Windrad-Sturz

Bauaufsicht kontrolliert Betreiber

Falls die Wartungsprotokolle Lücken aufweisen, droht eine Sperrung des gesamten Parks.
dpa
Grischow

Nachdem ein Windrad in der Gemeinde Süderholz (Landkreis Vorpommern-Rügen) auf einen Acker gestürzt ist, hat Bürgermeister Alexander Benkert (CDU) eine Überprüfung des Windparks gefordert. „Die genaue Ursache müssen Fachleute klären, aber es sollte Sichtprüfungen bei den anderen Windrädern geben", sagte Benkert am Montag in Süderholz.

Die zerstörte Windkraftanlage unweit des Ortsteiles Rakow/Grischow soll zu einem Windpark aus dem Jahr 2000 mit etwa 20 Windrädern gehören.

Der Landkreis Vorpommern-Rügen, zuständig für die Bauaufsicht, lässt sich nach Angaben eines Sprechers sämtliche Wartungsprokolle des Betreibers schicken. Sollten sich aus diesen Protokollen Wartungslücken ergeben, werde der Windpark gesperrt, sagte ein Kreissprecher.

Windkraftgegner zeigten sich nach dem Vorfall beunruhigt. „Dieser Unfall wirft die Frage auf, wie sicher die Windräder tatsächlich sind", sagte der Vorsitzende der Partei Freier Horizont, Norbert Schumacher.

 

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