VORSCHLAG DER LINKEN

Wird das Schuljahr in MV bis Oktober verlängert?

Die erneuten Schließungen von Schulen und Kitas wegen der verschärften Corona-Regeln bewegen die Gemüter in MV. Jetzt gibt es einen Vorschlag der Linksfraktion, der aufhorchen lässt.
Die Schulen in MV haben für die meisten Schüler ab Montag wieder geschlossen (Symbolbild).
Die Schulen in MV haben für die meisten Schüler ab Montag wieder geschlossen (Symbolbild). Philipp von Ditfurth
Simone Oldenburg, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern.
Simone Oldenburg, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Wolfgang Kumm
Schwerin ·

Die oppositionelle Linksfraktion im Landtag hat die Landesregierung aufgefordert, künftig Vertretungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern am MV-Gipfel zu beteiligen. „Der Unmut des Landeselternrates über die für sie überraschenden erneuten weitgehenden Schließungen von Schulen und Kitas ist verständlich, denn weder Eltern- noch Schülervertretungen wurden in die Entscheidungsfindung einbezogen“, sagte Fraktionsvorsitzende Simone Oldenburg.

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Es genüge nicht, die Beteiligten vor vollendete Tatsachen zu stellen. „Eine rechtzeitige Einbindung macht die Entscheidungen transparent. Nur so werden Verunsicherungen vermieden, können die Maßnahmen nachvollzogen, akzeptiert und alle im Kampf gegen die Pandemie an einem Strang ziehen“, betonte Oldenburg.

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Die Linkspolitikerin schlug vor, das Schuljahr nach den Sommerferien bis zum Oktober zu verlängern, um den versäumten Unterricht wenigstens in Teilen nachzuholen und die Wissenslücken zu füllen.

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Kommentare (12)

Das ist sehr Weltfremd, wenn man das Ende des Schuljahres auf Oktober verschiebt, dann hat man nur das Problem verschoben, weil für das nächste Schuljahr wichtige Zeit verstreichen ist, die auch wieder aufgeholt werden muss. Hier wird auf Kosten von Kindern und Eltern Politik gemacht und das Problem wird komplett auf die Eltern abgeschoben, denn die müssen sehen, wie sie es zeitlich hinbekommen, ihren Kindern den Stoff zu vermitteln, des weiteren sind Eltern keine Lehrer. Die Politiker sind immer sehr schnell dabei, die Schulen kurzfristig zu schließen, wenn Mutti es verlangt. Was im diesem Lande vor sich geht, dass ist völlig unglaublich.

auf Stimmenfang gehen, hätten lieber darauf bestehen sollen, auch mal andere Ärzte zu hören.
Dieses Affentheater hätten wir uns sparen können.

Na egal, mein Kind wird jedenfalls nicht mehr zur Schule gehen.
Ich lasse mich nicht von Verbrechern erpressen oder von Leuten, die Verbrechern dienen.
Erst die schädlichen Masken und jetzt die Pflicht zum Testen.
Gesunde Kinder quälen und das geht nun schon ein Jahr. Es reicht.
Mein Körper gehört mir und genau das habe ich meinem Kind gelehrt.
Wo Zwang angewendet wird oder Erpressung ist Böses im Spiel.

Da entpuppen Sie sich ja als jemand, dem sein Kind bisher aber so richtig egal war, der auch nun überhaupt keine Ahnung hat und der sein Kind gerade als Mittel zum Zweck einsetzt, weil er sich mal gerade auf der „richtigen Seite“ fühlt.
Lesen Sie sich mal die Gesetzestexte in MV zum Thema Vorsorge durch, da werden Sie eine wasser-und gerichtsfesten Abschnitt finden der es der Regierung dieses Landes ermöglicht, ihrem Kind zum Zwecke der Erhebung des Zahnstatuses in den Hals zu schauen. Und dies wird auch durchgezogen, ohne wenn und aber.
Also wie gesagt, bisher war ihr Kind ihnen demzufolge reichlich egal, sonst hätten Sie ja schon geklagt, Sie Held der Verfolgten.

mal einen Alkoholtest zu machen. Sie könnten symptomlos besoffen sein.

Ah...getroffene Hunde bellen...miau miau.

...voll hinter Ihnen!

Vorbei an jeglicher Realität.
Zudem: Wer sagt denn, dass ES im Oktober vorbei ist? Die neue Regierung, falls es überhaupt eine neue gibt, testet doch dann sicher die x.ste Welle herbei....

"Die Linkspolitikerin schlug vor, das Schuljahr nach den Sommerferien bis zum Oktober zu verlängern, um den versäumten Unterricht wenigstens in Teilen nachzuholen und die Wissenslücken zu füllen."

Was soll denn dieser Schwachsinn jetzt schon wieder?! Das löst doch die Probleme auch nicht. Das was bis jetzt ausgefallen ist und in Zukunft noch ausfallen wird, lässt sich schlicht nicht mehr nachholen. Jedenfalls nicht in der regulären Zeit.

Im vergangenen Schuljahr ist praktisch das 2. Halbjahr ausgefallen, in diesem Schuljahr wird es wohl darauf hinauslaufen, dass etwa 1/4 des 1. Halbjahres und das 2. Halbjahr mehr oder weniger komplett ausfallen wird. Das was hier Distanzunterricht genannt wird, verdient diese Bezeichnung nicht im Entferntesten!

Es ist schlicht nicht möglich und wäre auch einfach nicht zumutbar, den Kindern den rückständigen Schulstoff, der etwa ein Schuljahr umfasst, im kommenden oder auch den nächsten zwei oder drei Schuljahren - sofern sie regulär noch so viele Schuljahre vor sich haben - zusätzlich zu dem dann schon wieder regulär anstehenden, neuen Schulstoff eintrichtern zu wollen. Das Problem würde damit überhaupt nicht gelöst, sondern einfach nur auf später verschoben.

Die einzig überhaupt denkbare Möglichkeit überhaupt wäre tatsächlich, ein Schuljahr komplett zu streichen und alle Schüler im Grundsatz ein Schuljahr zurückzustufen und dieses wiederholen zu lassen (natürlich könnte man dann immer noch solchen Schülern, die besonders gut zu Hause im Selbststudium oder mit Mama oder Papa als Lehrer/in gelernt haben und die daher wesentlich weniger Defizite haben, die Wiederholung eines Schuljahres ersparen, wenn sie das wollen; denn auch im normalen Schulbetrieb besteht ja auch immer die Möglichkeit ein Schuljahr zu überspringen).

Aber das will wohl keiner ernsthaft in Erwägung ziehen - und zwar auch verschiedenen Gründen. Und ich möchte das für meine Kinder auch nicht. Sie würden damit nach den ganzen Belastungen, die sie seit Corona schon erdulden mussten, auch noch dadurch bestraft, dass sie ein ganzes Jahr verlieren würden. Das ist für mich nicht akzeptabel.

Korrekt. Das gibt einem aber nicht das Recht, andere Menschen anzustecken!

Behauptungen in den Raum, das ist unglaublich.

Gesunde zu Kranken ohne Symptome zu erklären ist ein großer Betrug.

Wenn Sie behaupten, dass gesunde Menschen andere anstecken, dann beweisen Sie das auch.
Dieses ewige vermutlich, möglicherweise, könnten usw. ist nur eine unbewiesene Behauptung.

Außerdem können die, die in jedem Menschen einen Kranken sehen, einfach Abstand halten.
Eigenverantwortung.

Woher nimmt man sich eigentlich das Recht, alle Menschen wegzusperrren, ihnen unter Strafandrohung unsinnige Regeln aufzuzwingen, vielen durch Arbeitsverbot die Lebensleistung und Lebensgrundlage zu zurstören?
Kinder in Angst und Schrecken zu versetzen?

Wer berechtigt diese Menschen?

Erwiesenermaßen sind über 99,5 % der Menschen gesund in diesem Land.
Nur ein kleiner Teil unter 0,5% erkrankt tatsächlich und ein noch kleinerer Teil muss in ein Krankenhaus.

Wie sieht es da mit der Verhältnismäßigkeit aus?
Altenheime sind geimpft und nun?

Wer macht die Schäden an den ehemals gesunden Kindern wieder gut?
Wer schenkt ihnen das verlorene Jahr zurück?
Ihre Unbeschwertheit, ihre Kindheit, ihre Jugend?

Wann wurden Sie denn eigentlich bisher weggesperrt? Also maximal doch nur, wenn Sie so eine richtig satte Verfehlung, besser gesagt ein Verbrechen begangen haben.
Fragen Sie mal Leute die schon im Knast waren, was wegsperren ist. Sie müssen wahrlich ein sehr schlechtes TV-Programm haben, wenn Sie das was kommen wird als „Wegsperren“ bezeichnen.
Und schauen Sie raus, wieviele Leute sonst um die besagten Zeiten draussen rumrennen.