ERMITTLUNGEN

Wo ist nur die Polizeiwaffe in Greifswald?

Der Polizist ist immer noch nicht vernehmungsfähig; seine Waffe bleibt verschwunden. Die Ermittler untersuchen nun auch, wo sich der Mann privat bewegt hat.
Die Waffe bleibt verschwunden.
Die Waffe bleibt verschwunden. Stefan Sauer
Greifswald ·

Die verschwundene Dienstwaffe eines Greifswalder Polizisten ist immer noch verschwunden. Wie Claudia Tupeit, Sprecherin des Polizeipräsidiums Neubrandenburg auf Anfrage sagte, sei der Beamte weiter nicht vernehmungsfähig. Der Mann hatte die Pistole der Marke Sig Sauer in der vergangenen Woche in Greifswald verloren.

Interne Ermittlungen

Zuerst vertraute sich der Mann seiner Kollegin an, mit der er regelmäßig Dienst tut. Er könne sich nicht erklären, wo die Waffe geblieben ist. Nachdem die beiden gemeinsam vergeblich nach der Pistole gesucht hatten, meldete die Kollegin den Verlust dem Dienststellenleiter.

Inzwischen habe das Fachkommissariat 5 der Kriminalpolizeiinspektion Anklam interne Ermittlungen aufgenommen. Ihre Aufgabe sei es auch, den gesundheitlich angeschlagenen Beamten zeitnah zu befragen. Wie es dem Beamten inzwischen gehe, wie alt er sei und inwiefern er schon früher gesundheitliche Probleme gehabt habe, teilte die Polizei unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht mit.

Wann der Mann befragt werden kann, sei noch offen, so Tupeit am Mittwoch auf Nordkurier-Anfrage. Das hänge von seinem Gesundheitszustand ab. „Letztlich entscheiden die Ärzte, wann er vernommen werden kann”, so Tupeit.

Bereits großes Gebiet abgesucht

Unabhängig von der Aussage des Mannes, hätten Polizisten bereits ein großes Gebiet in Greifswald abgesucht, sagte Tupeit. Ob es sich um ein bestimmtes Gebiet handelte, sagte sie nicht. Gleichwohl suche man in so einem Fall natürlich auch auf bekannten Dienstwegen. „Bestimmte Wege sind zwar immer einsatzabhängig”, so Tupeit. Aber auf Streife fahren die Beamten regelmäßig bekannte Ecken ab. Orte, die immer wieder bestreift müssen.

Die Ermittler schauen aber auch, wo sich der Beamte privat aufhalte, ob es bestimmte Wege gibt, die er regelmäßig nimmt. „Sowas läuft man bei der Suche natürlich auch ab”, sagte Tupeit.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Greifswald

zur Homepage

Kommentare (3)

ich würde endlich ne belohnung aussprechen...da wird sich bestimmt schnell einer melden....weil jetzt hat die person die waffe und wenn er sie abgibt hat er nichts...bei ne ordentlichen belohnung hat er die kohle und das ist grund die waffe endlich loszuwerden...glaubt mal der will die waffe eigentlich nicht haben weill es zu heiss ist die zu besitzen aber ohne anreiz ist es dann ja auch zu blöd die einfach abzugeben

... wird aus meiner Sicht k e i n e Belohnung geben weil, derjenige der sie hat, hat sie illegal und ist damit nicht befugt eine derartige erlaubnispflichtige Waffe zu besitzen. Strafrechtler nennen soetwas "Fundunterschlagung".

Um diese Waffe straffrei wieder los zu werden, gibt es nur zwei Möglichkeiten:
1. Einem Anwalt übergeben und dieser gibt sie bei der Behörde ab.
2. Die Staatsanwaltschaft sichert dem "Finder" straffreiheit zu.

ja das hab ich schonmal gehöhrt...stimmt