CORONAVIRUS

Zahl der Corona-Infektionen in MV steigt auf 187

Am Sonntag wurden in Mecklenburg-Vorpommern nur aus zwei Landkreisen und der Stadt Rostock neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet.
Die Zahl der in Mecklenburg-Vorpommern gemeldeten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus ist gestiegen. Auch an der Univer
Die Zahl der in Mecklenburg-Vorpommern gemeldeten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus ist gestiegen. Auch an der Universitätsklinik Rostock gibt es ein Corona-Testzentrum. Jens Büttner
Bei einer Kontrolle kurz vor Neustrelitz werden Autofahrer mit keinem Landes-Autokennzeichen werden herausgewunken. Nur wer be
Bei einer Kontrolle kurz vor Neustrelitz werden Autofahrer mit keinem Landes-Autokennzeichen werden herausgewunken. Nur wer beruflich in Mecklenburg-Vorpommern zu tun hat oder dort wohnt darf in das Bundesland einreisen. Kai Horstmann
Die Cocktailbar Samba in Warnemünde informiert über die Schließung des Lokals wegen der Corona-Schutzmaß
Die Cocktailbar Samba in Warnemünde informiert über die Schließung des Lokals wegen der Corona-Schutzmaßnahmen. Alle Restaurants und Kneipen in MV wurden geschlossen. Jens Büttner
Trotz Sonnenschein sind nur wenige Spaziergänger am Ostseestrand unterwegs.
Trotz Sonnenschein sind nur wenige Spaziergänger am Ostseestrand unterwegs. Jens Büttner
Schwerin ·

In Mecklenburg-Vorpommern haben sich erneut mehr Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Aus den Landkreisen und kreisfreien Städten im Land wurden bis Sonntagnachmittag fünf neue Fälle gemeldet. Wie das Gesundheitsministerium und das Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) weiter mitteilten, stieg die Zahl der Corona-Infektionen damit auf insgesamt 187.

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Zehn Personen müssen derzeit in MV wegen des Coronavirus im Krankenhaus behandelt werden. Am Freitag und Samstag gab es die meisten neuen Infektionen in der Landeshauptstadt Schwerin. Aus den Landkreisen Rostock, Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim wurden am Samstag keine neuen Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet.

Am Sonntag waren nur aus den beiden Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte und Ludwigslust-Parchim sowie der Hansestadt Rostock neue Fälle gemeldet worden. Das sei aber kein Grund zum Aufatmen, hieß es aus dem Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock. Viele Testzentren im Nordosten seien am Wochenende geschlossen - es wird also schlicht weniger getestet.

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Der aktuelle Infektionsstand in MV lautet nach derzeitigen Informationen wie folgt:

  • Hansestadt Rostock: 27 (+2)
  • Landkreis Rostock: 17
  • Landkreis Mecklenburgische Seenplatte: 28 (+2)
  • Schwerin: 38
  • Nordwestmecklenburg: 17
  • Vorpommern-Rügen: 15
  • Vorpommern-Greifswald: 26
  • Ludwigslust-Parchim: 19 (+1)
  • Summe: 187 (+5)

Polizei verschärft Maßnahmen

Die Polizei verschärfte am Wochenende ihre Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus. Neben Lautsprecherdurchsagen, dem Auflösen größererer Menschenansammlungen und Kontrollen von Pkw mit auswärtigen Kennzeichen, wurden auch erste Strafanzeigen gestellt. Ziel ist es untere anderem, alle Touristen, die sich zurzeit noch in Mecklenburg-Vorpommern aufhalten, zur Abreise zu bewegen – bzw. anreisende Urlauber direkt zurückzuweisen.

Die Polizei wies darauf hin, dass die derzeitigen Freiheitsbeschränkungen nur ein Ziel haben: „Es dem Coronavirus schwer zu machen und unsere Lieben sowie uns selbst zu schützen. Diese Aufgabe können wir nur gemeinsam bewältigen. Wenn es uns zusammen gelingt, die Ausbreitung einzudämmen, können alle den Sommer in unserem wunderschönen Urlaubsland an der Ostsee, oder den vielen Seen verbringen. In diesem Sinne: Wir bleiben für Sie da – bleiben Sie bitte für uns zu Hause!”

Manuela Schwesig hatte bereits am Freitag einen dramatischen Appell an die Bürger von MV gerichtet. Wenn sich nicht alle an die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus halten, drohen härtere Einschnitte. „Es gilt jetzt, dass alle Menschen in Mecklenburg-Vorpommern mitziehen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Wer in dieser Situation den Ernst nicht erkannt hat, gefährdet sich und andere,“ sagte die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern.

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