COVID-19

Zehn Tote nach Corona-Ausbruch in Strasburger Pflegeheim

Ein Pflegeheim in Vorpommern hat zehn Todesfälle zu beklagen. Angestellte wurden in Quarantäne geschickt. Die ersten Mitarbeiter kehren nun zurück.
dpa
Im Strasburger Altenhilfezentrum „Matthias Claudius” sind nach einem Corona-Ausbruch insgesamt zehn Menschen gesto
Im Strasburger Altenhilfezentrum „Matthias Claudius” sind nach einem Corona-Ausbruch insgesamt zehn Menschen gestorben. Fred Lucius
Strasburg ·

Im Zusammenhang mit einem Corona-Ausbruch sind in einem Pflegeheim in Strasburg (Vorpommern-Greifswald) inzwischen zehn Bewohner gestorben. Die Betroffenen waren im Alter zwischen 72 und 96 Jahren und hatten meist schwere Vorerkrankungen, wie der Geschäftsführer des Betreibers – der Diakoniewerk Kloster Dobbertin gGmbH – Hans Hopkes am Montag sagte. Die ersten Infektionen in der Einrichtung mit 70 Patienten waren Mitte Dezember festgestellt worden. Auch ein Teil der Mitarbeiter war betroffen. „Die ersten kehren nach ihrer Quarantäne inzwischen in den Dienst zurück”, wie Hopkes sagte.

Auch Kitas und Schulen stark betroffen

Die Ursache für die Infektionen habe nicht im Pflegeheim gelegen, erklärte der Geschäftsführer. In der Region Strasburg war die Wocheninzidenz – die Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen – damals deutlich höher als im gesamten Bundesland. „Hochgerechnet” lag sie im Amtsbereich Strasburg bei 700, wie Landrat Michael Sack (CDU) erklärt hatte. Somit waren auch Kitas und Schulen stark betroffen.

Lesen Sie auch: Landkreis hat für Strasburg falsche Corona-Zahlen gemeldet

In dem Strasburger Pflegeheim leben in der Regel ältere Bewohner mit etlichen Vorerkrankungen und hohem Pflegebedarf, sagte Hopkes. Weitere größere Corona-Ausbrüche waren in den letzten Tagen und Wochen aus Senioreneinrichtungen in Schwerin, Lübz bei Parchim, Friedland und Woldegk (Mecklenburgische Seenplatte) gemeldet worden.

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Kommentare (41)

Und wieder das gleiche Spiel wie in anderen Heimen wie Friedland. Die Erklärung des Geschäftsführers, dass es sich um ein Heim mit Bewohnern mit hohem Pflegebedarf und etlichen Vorerkrankungen handelt ist schon recht sonderbar. In welchem Pflegeheim ist das denn bitte nicht so. Soll dann das hohe Alter und viele Vorerkrankung jetzt wöchentlich für den Tod von geliebten Angehörigen her halten. Und das die Ursache nicht im Heim liegt ist schon klar. Der Virus entsteht ja nicht von sich aus zwischen den Bewohnern. Er muss wohl zwangsläufig von außen hereingetragen worden sein. Gilt es dann nicht aber den Schutz der in die Obhut des Heimes gegebenen Bewohner zu verbessern? Und sollte man statt scheinheiliger Aussagen in der Presse zu tätigen sich nicht lieber mal äußern, dass es einem leid tut den "außerplanmäßigen" Tod der Bewohner nicht verhindert zu haben. Denn so einige ältere Leute hätte wohl noch einige wertvolle Monate mit ihren Angehörigen vor sich gehabt.

Menschen berichtet wird, sind wir uns sicher alle einig, dass die Verstorbenen unseren Respekt und die Angehörigen unsere Anteilnahme verdienen.
Wenn diese Situation zu einer Diskussion über die Möglichkeiten im Umgang mit dieser oder anderen ansteckenden Krankheiten geführt hat, sollte auch der Umstand in Betracht gezogen werden, dass unsere Mütter und Väter nicht isoliert und einsam diese letzten Jahre und Monate verbringen möchten. Lassen Sie uns bei diesem Thema nicht die Würde aller Beteiligten vergessen.

🤦🏼‍♂️

Wenn Sie Verstorbenen keinen Respekt erweisen möchten, ist das Ihre Sache. Es gehört jedoch zu den gesellschaftlichen Gepflogenheiten dies zu tun.

recht differenzierte Berichterstattung im NK begrüße ich.
Natürlich ist es immer schlimm, wenn Angehörige sterben. Wieviel Lebenszeit unter anderen Umständen verblieben wäre, kann niemand wissen. Für alte Menschen mit schweren Vorerkrankungen kann jeder Infekt tödlich sein. Nicht zu unterschätzen sind aber auch die Lebens- und Pflegebedingungen. Und die dürften mit den derzeitigen Maßnahmen nicht besser geworden sein:
Isolation, Eingesperrtsein, Angst, ausgedünntes Pflegepersonal durch Quarantäne bei Menschen mit erhöhtem Pflegebedarf....
Das wirft viele Fragen auf!
Ein würdevoller Lebensabend sieht anders aus.

Es war aber nicht JEDER. Nur DER EINE, der tödlich war.

🙄

Wissen Sie nicht, behaupten es aber ohne jeden Verstand.

Im Bericht steht die Leute sind durch Corona gestorben. Also weiß er es wohl doch. Aber schön das sie ihm den Verstand absprechen und sich dann beschweren wenn ihnen gegenüber andere Foristen ausfallend werden.

wohl nicht genau gelesen, denn genau das steht dort nicht. Meist kann man das - ohne Obduktion - dar nicht wissen. Darum steht da „im Zusammenhang mit“.

getestete Menschen sind gestorben. Die primäre Todesursache ist nicht bekannt. Jeden Winter (Infekte) und in vielen Sommern (Hitze) sterben in den Heimen viele Menschen. Ich habe selbst Angehörige dadurch verloren.
Im Zusammenhang mit Corona bedeutet auch: Alte Menschen verlieren durch Vereinsamung und Angst ihren Lebensmut und hören auf, zu essen und zu trinken. Man nimmt ihnen das Wichtigste, was sie haben, ihre Liebsten. Bei ausgedünnter Pflege kommt es zu Fehlern und Vernachlässigung. Auch das kann tödlich sein.
An der Pflegesituation, die seit Jahrzehnten immer miserabler wird, wurde seit März 2020 nichts verbessert. Das wäre aber eine der wichtigsten Aufgaben gewesen.

"getestete Menschen sind gestorben. Die primäre Todesursache ist nicht bekannt" sonst sterben ja auch mal so im Strasburger Heim 10 Bewohner in so kurzer Zeit? 10 von 72 Bewohnern sind dort gestorben. Alle Bewohnen sind/waren Infiziert https://www.nordkurier.de/pasewalk/strasburger-heimbewohner-positiv-getestet-2341848612.html . Wahrscheinlicher ist doch in diesem Fall die getroffenen Maßnahmen nicht ausgereicht haben oder eingehalten wurden. Und das nicht nur im Heim sondern im Raum Strasburg den wären nicht so viele Infizierte dort wäre das Virus vlt nicht ins Heim gelangt.

"[..]An der Pflegesituation, die seit Jahrzehnten immer miserabler wird, wurde seit März 2020 nichts verbessert. Das wäre aber eine der wichtigsten Aufgaben gewesen.[..]"

Es gibt bereits viele offene Stellen in der Pflege, die unbesetzt bleiben - und in ein paar Monaten sind nicht neue PflegerInnen ausgebildet. Das NUR auf Arbeitsbedingungen oder Geld zu schieben, ist zu einfach. Derzeit wird auf Intensivstationen besonders viel Personal benötigt. Woher nehmen wenn nicht stehlen? Als ITS-Pfleger ist nicht jedermann/-frau geeignet. Als PflegerIn in der Altenpflege ebenfalls nicht. Wird dann wieder auf Personal aus dem Ausland gesetzt, ist es auch wieder nicht Recht. Dazu kommt, das es viele neue "Berufsfelder" gibt, die bei potentiellem Nachwuchs besser ankommen - Influencer (nicht Influenza) und Youtuber - um nur ein paar Beispiele zu nennen. Aber umgekehrt können auch nicht Menschen dazu gezwungen werden, in solchen Berufen ausgebildet zu werden.

Weg von der Privatisierung des Gesundheitssystems wäre ein Weg, aber wohin? In die Verstaatlichung? Dann krakeelen die Nächsten... Denn auch dafür wird Geld benötigt, das wieder umgelegt oder aus neuen Einnahmequellen generiert werden muss. Die Pflege von der Krankenkasse nicht pauschal bezahlen lassen sondern das, was wirklich anfällt, könnte die KK-Beiträge erhöhen... usw.

Also, welche konkreten Vorschläge haben SIE? Vor allem für die Lösung der Personalprobleme?

Fragen müssten öffentlich und ernsthaft diskutiert werden, auch unter Einbeziehung kritischer Ärzte. Im März hatte ich sehr auf eine öffentliche Diskussion gehofft, endlich, denn das Problem ist lange bekannt. Nur leider wurde sie im Keim erstickt.
Pflegeheime und Krankenhäuser dürfen keine Wirtschaftsunternehmen sein.
Sehr viele Pflegekräfte haben wegen der schlechten Arbeitsbedingungen und Bezahlung ihren Beruf aufgegeben und tun es weiterhin. Manche kämen vielleicht zurück, wenn die Bedingungen sich verbessern würden. Derzeit werden sie verschlissen.
Weiterhin stellt sich die Frage, wieso im Jahr 2020 15 Krankenhäuser geschlossen und Intensivbetten abgebaut wurden.
Ich weiß aus dem engsten Bekanntenkreis, wie es in den Heimen aktuell zugeht. In Quarantäne eingesperrte Demente verlieren ihren Lebensmut.
Auch darf und muss zumindest ein Nachdenken und eine Diskussion darüber erlaubt sein, ob die ergriffenen Maßnahmen die Richtigen sind.
Im Moment sterben in Deutschland prozentual mehr Menschen als beispielsweise im viel gerügten Schweden.
Ein bisschen weniger Ideologisierung und Politisierung und mehr Versachlichung täte der ganzen Thematik gut, weg von „rechts“ und „links“. Und eine Einbeziehung unterschiedlicher wissenschaftlicher Ansätze.
Es ist ja wohl klar, dass eine endlose Ausdehnung des Lockdowns auch zu massiven Einschränkungen im Gesundheitswesen führen wird und schon führt. Auch durch die „Kollateralschäden“ gibt es Tote, und Arbeitslose finanzieren keine Krankenkassen.

"Jeden Winter (Infekte) und in vielen Sommern (Hitze) sterben in den Heimen viele Menschen." Richtig. Das geht aber in viele Köpfe nicht rein, weil dazu in den letzten Jahrzehnten keine täglichen Meldungen öffentlich verbreitet werden und somit auch kein Augenmerk. Die meisten Senioren sterben altersbedingt mit schwachem Immunsystem an oder mit Viren und Lungenentzündung im Pflegeheim oder in der Klinik. Da helfen weder Corona- noch Grippeimpfung. Ich kann den Mainstream verstehen, dass man mit Impfung irgendwas minimieren will, wie Überlastung der Kliniken oder weniger Tote. Eine Überlastung der Kliniken kann man anders händeln als mit Herunterfahren der Wirtschaft, Feuerwerksverbot und Entsozialisierung der Gesellschaft. Den altersbedingten Tod kann man nicht aufhalten.

Ich geh aber mal stark davon aus das die meisten noch ein bisschen bleiben wollen wen sie können. Warum sollte sich sonst eine 100 Jährige impfen lassen. Das hat nichts mit Mainstream zu tun sondern mit dem Lebenswillen jedes Einzeln.
" Eine Überlastung der Kliniken kann man anders händeln als mit Herunterfahren der Wirtschaft, Feuerwerksverbot und Entsozialisierung der Gesellschaft." Na dann mal raus damit wie den? Und Sozial ist ja gerade wenn man versucht die mit dem höhren Risko zu schützen. Aber das erfordert natürlich Rücksichtnahme und Opferbereitschaft.

für Volksverdummung durch die Medien, ist der medienwirksam Bericht über die Impfung von Gertrud Haase, angeblich 101, den Sie möglicherweise meinen. Vor drei Jahren lies sie sich auch schon mal im Zusammenhang mit Telemedizin und mit derselben Ärztin ablichten. Da soll sie 96 gewesen sein.
Weniger medienwirksam und erfreulich und daher nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist Folgendes:
Senioren, die (oder ihre Angehörigen)mit der Drohung, sonst in ein anderes Heim zu müssen, zur Impfung genötigt werden.
Senioren, die sagen, sie möchten lieber sterben, als derart eingesperrt freudlos zu leben.

Auf den Fall hatte ich mich nicht bezogen das war allgemein gemeint.
Und sicher die Medien haben das Alter der Dame gefälscht damit wir alle Verdummen. Das die beiden sich kennen ist wohl kein Geheimnis hat mich 10 sek. an der Suchmaschine gekostet.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/aerztin-der-ersten-corona-impfungen-in-berlin-an-corona-sollte-niemand-sterben-auch-nicht-mit-101/26751676.html

jeder selbst und mit ausreichender Aufklärung ohne Druck selbst entscheiden dürfen. Und die Hausärzte sollten einbezogen werden. Das wird in den Heimen unterschiedlich gehandhabt.
Das mit Frau Haase war eine Werbeveranstaltung einen Tag vor dem eigentlichen Impfbeginn. Mich befremdet so etwas.

der notorischen Coronaleugner ist zum Kotzen! Ausgerechnet Vater und Konsorten, die Oberverharmloser machen jetzt einen auf mitmenschlich. Gerade Typen wie ihnen ist es doch zu verdanken, dass sich dieser Keim mehr und mehr ausbreitet! Typen wie sie haben die armen, alten Menschen auf dem Gewissen.

können nur von Ihnen kommen und zeigen, dass Sie keinen einzigen Kommentar Der von Ihnen Diffamierten wirklich gelesen und vor allem VERSTANDEN haben. Denn Sie schreiben immer wieder dieselben inhaltsleeren Phrasen.
Sie dürften ansonsten längst bemerkt haben, dass NIEMAND hier Corona „leugnet“. Wozu sollte etwas geleugnet werden, was da ist?
Das ist das ganze Dilemma der aktuellen Situation, das Sie hier wunderbar repräsentieren: Kritische Fragen und Diskussionen sind unerwünscht und werden durch Verächtlichmachung im Keim erstickt.
Ist Ihnen Heuchler eigentlich klar, dass das Gesundheitssystem gerade ruiniert wird? Auf Ihr eigenes Alter dürfen Sie gespannt sein!

Politiker versuchen, irgendwelche Demonstranten zu beschuldigen, machen sie das subtil und im Konjunktiv.
Der Pommernschädel verleumdet ganz unverholen. Das ist unverschämt und gleichzeitig dumm. Eine ernsthafte Antwort versteht er ebensowenig wie den Artikel.

während des gesamten Lockdowns nie rausgegangen zum einkaufen und hat so den Tod von hunderten Menschen zu verantworten. Dieser dumme Bengel!

Doch bestimmt, zum Joints und Bier kaufen.

Leider kann man Joints nicht kaufen. Zumindest noch nicht. Aber wir links versifften Gutmenschen arbeiten daran. Ich denke noch 5 Jahre, dann ist es soweit.
Herzlichst...

Da kann man mal sehen , in diesem Milieu kenn ich mich nicht aus, Simmi. Gut Rauch!

Immer...

Sie betreten ganz dünnes Eis, vorsichtig mit Ihren Äußerungen, glauben sie nicht im Internet sind sie anonym.

Dann finde heraus wer ich bin und hole dir deinen Arschvoll ab.
Die absolute Solidarität unter uns Klardenker sei gewiß.
Spasti...

simsaladumm klardenker

.....der Glaskugel erscheint......Uede und nähere Umgebung. :-):-):-):-)

Zum
Drohen und Zensieren? Schwache Kür

Wird so ein Beitrag toleriert?

Ihre Beiträge mit teils beleidigenen Inhalten werden hier auch toleriert.

[Entfernt. Keine Beleidigungen. Die Red.] von nicht's eine ahnung hauptsache was schreiben hier
wenn man ihre kommentare so liest wahnsinn sie sollte evl berater von mutti merkel werden

Viel von der Redaktion entferntes Gepöbelt, wenig Inhalt

wieder den Jahreswechsel mit Nichtstun verbracht anstatt ein Deutschbuch zur Hand zu nehmen!

hast wieder wehmütig in deinem SED-Parteiheft geblättert und suchst jetzt wieder Nazis in deiner kranken Welt. Genosse VollimPommernschaedel

Traurig, das wieder Unschuldige dran glauben mussten. Irgendwie muss doch der Parasit in dias Haus gelangt sein und so frage ich mich, ob von der Heimleitung alles unternommen wurde,damit kein Ausbruch möglich war. Vielleicht mal das Oberpersonal austauschen und nicht nur die Insassen wegen Missachtung der Pandemievorschriften.

der ist schon ziemlich hart.

Der Begriff "Insasse" ist vielleicht etwas ungeschickt gewählt, aber nicht danebengegriffen.
Definition Insasse:
Bewohner eines für mehrere Personen bestimmten Wohnsitzes
a) Bewohner eines Heimes
b) Bewohner einer Heilanstalt oder eines Krankenhauses
c) jemand, der in einem Gefängnis oder einem Lager angehalten wird

um den Stoffwechsel, das Leben der unter Einwirkung von diesem Virus verstorbenen Heimbewohnern aus dem Gleichgewicht zu bringen und zu verkürzen. Sehr tragisch und eine traurige Angelegenheit, aber so ist das Leben nun mal - da von außen reingeschleppt, ,,durch fahrlässige Handlung,, mit großer negativer zerstörerischer Wirkung. Da gebe ich dem ersten Verfasser nur Recht - das Heim muss bez. der Hygiene und des Schutzes der Bewohner gründlichst seine Hausaufgaben machen. Entlastend für das Heim die Tücke des Virus, und sehen kann man es leider auch nicht!