Die Störungen bei der Stromversorgung könnten sich bis in den Abend hinein fortsetzen.
Die Störungen bei der Stromversorgung könnten sich bis in den Abend hinein fortsetzen. © Evgen - stock.adobe.com
Sturmtief „Ylenia”

Zehntausende Haushalte wegen Sturm ohne Strom

Sowohl in Brandenburg als auch in MV fiel der Strom aus. Die Reperaturarbeiten sind im vollen Gange und könnten noch länger andauern.
dpa
Schwerin

Sturmtief „Ylenia” hat dafür gesorgt, dass in der Nacht zum Donnerstag bis zu 19.000 Haushalte in Westmecklenburg und Nordbrandenburg ohne Strom waren. Wie der regionale Stromversorger Wemag (Schwerin) mitteilte, kam es im gesamten Netzgebiet zu Störungen an Leitungen. Die Reparaturarbeiten hätten schon in der Nacht begonnen. Am Morgen seien noch etwa 2000 Kunden von den Störungen betroffen gewesen.

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Der größte Teil der Schäden sei durch herabfallende Äste oder entwurzelte Bäume verursacht worden. Besonders betroffen gewesen seien die Regionen um Bützow, Gadebusch, Hagenow, Neustadt-Glewe und Perleberg, hieß es.

Das Unternehmen geht nach eigenen Angaben davon aus, dass sich die Störungen bis in den Abend hinein fortsetzen können. Das anhaltend stürmische Wetter mit starken Windböen erschwere die Behebung der Schäden, die schrittweise beseitigt würden. Alle verfügbaren Kräfte seien im Einsatz, hieß es.

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Auch beim Sturm Ende Januar waren im Nordosten zahlreiche Haushalte ohne Strom, weil Freileitungen beschädigt worden waren. Das Netzgebiet der Wemag umfasst etwa 8000 Quadratkilometer, das Leitungsnetz etwa 15.000 Kilometer

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