MANUELA SCHWESIG

Zu früh für Lockerung der Corona-Maßnahmen

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus in MV steigt nur langsam. Das sei erfreulich, Entwarnung gebe es noch nicht, so Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.
dpa
Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, mahnt die strikte Einhaltung der verhängten
Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, mahnt die strikte Einhaltung der verhängten Bewegungseinschränkungen an. Jens Büttner
Schwerin.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich erfreut über die vergleichsweise geringe Zahl von Corona-Infektionen im Land geäußert. Zugleich mahnte sie aber strikte Einhaltung der verhängten Bewegungseinschränkungen an. „Bin froh, dass die Zahlen in MV nur langsam steigen. Dennoch ist Entwarnung oder Debatte um Lockerung der Maßnahmen zu früh”, schrieb die Regierungschefin am Donnerstag im Kurznachrichtendienst Twitter. In einer Telefonkonferenz beriet sie mit ihren Ministern über die aktuelle Lage im Land und weitere Vorkehrungen, um das Infektionsrisiko gering zu halten.

 

Den jüngsten Daten des Robert Koch-Instituts zufolge ist Mecklenburg-Vorpommern mit 15 nachgewiesenen Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner im Ländervergleich am wenigsten von der Pandemie betroffen. In Hamburg, Baden-Württemberg oder Bayern ist die Rate vier Mal so hoch.

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Den Erhebungen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock zufolge waren bis Mittwochnachmittag (15.00 Uhr) in Mecklenburg-Vorpommern 245 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Das war gegenüber dem Vortag ein Anstieg um 26 Fälle. 15 Patienten mussten oder müssen im Krankenhaus behandelt werden, drei davon auf einer Intensivstation. Tote gab es im Nordosten bislang nicht.

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