APRIL-WETTER

Zu wenig Regen in Mecklenburg-Vorpommern

Der April fiel laut Wetterdienst im zwölften Jahr nacheinander deutschlandweit zu trocken aus. In MV lag die Niederschlagsmenge sogar noch unter dem Bundesdurchschnitt.
dpa
Der April war auch in MV zu trocken.
Der April war auch in MV zu trocken. Jens Büttner
Schwerin.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern war der April zu trocken. Mit zehn Litern Regen pro Quadratmeter lag der Nordosten noch unter dem Bundesdurchschnitt, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner vorläufigen Monatsbilanz am Mittwoch mit. Auch würden die Werte deutlich unter den 42 Litern Niederschlag aus der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990. Zudem gab es 280 Stunden Sonnenschein – das sind 133 Sonnenstunden mehr als in der Referenzperiode.

Laut DWD fiel der April im zwölften Jahr nacheinander deutschlandweit zu trocken aus. Im Zusammenhang mit der Trockenheit weist der Wetterdienst auch auf die gestiegene Waldbrandgefahr hin. So hätte im April ein durch Trockenheit entstandener Brand bei Krakow am See (Kreis Rostock) vier Hektar Wald zerstört. Mit durchschnittlich 9,1 Grad Celsius ist Mecklenburg-Vorpommern das zweitkühlste Bundesland im April gewesen. Kälter sei es nur in Schleswig-Holstein gewesen.

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