ICE-UNFALL

Züge von Berlin nach Hamburg und Rostock mit Verspätung

Die Bahnverbindung zwischen Berlin und Hamburg wurde am Freitag durch einen ICE-Unfall unterbrochen. Die Züge mussten umgeleitet werden – das dauerte länger.
dpa
Nach einer ungeplanten Kollision mit einer Oberleitung blieb ein ICE zwischen Hamburg und Berlin auf den Gleisen stehen. 
Nach einer ungeplanten Kollision mit einer Oberleitung blieb ein ICE zwischen Hamburg und Berlin auf den Gleisen stehen. Julian Stratenschulte
Pritzier.

Die Kollision eines ICE-Zuges mit einer Oberleitung in Mecklenburg-Vorpommern führt zu Verspätungen auf der vielgenutzten Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin. Der Intercity Express 690 mit Fahrziel Hamburg kam nach dem Unfall am Freitag zwischen den Bahnhöfen Hagenow-Land und Pritzier zum Stehen.

Der Fernverkehr auf der Strecke Berlin-Hamburg wird in beiden Richtungen über Uelzen umgeleitet. Nach Angaben der Deutschen Bahn kommt es zu etwa 50 bis 60 Minuten Verspätung.

Notfallmanager muss eingreifen

Auch die Strecke Berlin-Rostock ist von der Panne betroffen. Deren Ursache ist allerdings noch unklar.

Offen war zunächst auch, ob die 700 Reisenden an Bord des ICE in dem Zug bleiben können. Ein Notfallmanager der Bahn müsse zunächst vor Ort die Lage einschätzen, hieß es weiter. Erst dann könnten die Fahrgäste den Zug falls nötig verlassen.

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